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Naturraum Stux



Wespen 2



Nähere Angaben, die den Ort der Aufnahme bzw. eventuelle Begleitumstände beschreiben,
entnehmen Sie bitte der Seite "Lebensraum Stux".



Soziale Faltenwespen (Vespidae)



Gemeine Wespe (Vespula vulgaris)



 

Gemeine Wespe Vespula vulgarisGemeine Wespe Vespula vulgaris


22. 07. 04
Gemeine Wespe
(Vespula vulgaris)


22. 07. 04
Gemeine Wespe
(Vespula vulgaris)


 

Hier wie fast überall in Deutschland ist die Gemeine Wespe, Vespula vulgaris, recht häufig. Während alle Arbeiterinnen und Männchen im Herbst sterben, überwintert allein die Königin und legt im Frühjahr ein neues Nest an. Dieses besteht aus Papier, das aus zerkautem Holz hergestellt wird. Die Nester können unterirdisch angelegt sein (etwa in leeren Kaninchengängen) oder oberirdisch und oft in der Nähe des Menschen (auf Dachböden, in Rollädenkästen etc.). Ein Nest kann bis zu 5000 Individuen enthalten.

Anfangs vertilgen die Wespen und die Wespenbrut fast ausschließlich tierische Nahrung wie Raupen und Blattläuse, weshalb sie zu den Nützlingen gerechnet werden. Erst im Spätsommer und Herbst, wenn keine Brut mehr aufgezogen wird, stürzen sich die Wespen auf süße Nahrung und können lästig werden.





Französische Feldwespe (Polistes dominulus)



 

Französische Feldwespe Polistes dominulus
Französische Feldwespe Polistes dominulus
Französische Feldwespe Polistes dominulus


14. 08. 06
Französische Feldwespe
(Polistes dominulus)


18. 08. 06
Französische Feldwespe
(Polistes dominulus)
(conf. Christian Schmid-Egger)


30. 03. 10
Französische Feldwespe
(Polistes dominulus)
(conf. Helga Becker)

Französische Feldwespe Polistes dominulus
Französische Feldwespe Polistes dominulus
Französische Feldwespe Polistes dominulus


01. 09. 14
Französische Feldwespe
(Polistes dominulus)
Wiese neben
Hähnerbach


01. 09. 14
Französische Feldwespe
(Polistes dominulus)
Wiese neben
Hähnerbach


01. 09. 14
Französische Feldwespe
(Polistes dominulus)
Wiese neben
Hähnerbach

Französische Feldwespe Polistes dominulus Nest
Französische Feldwespe Polistes dominulus Nest


30. 04. 10
Französische Feldwespe
(Polistes dominulus)
Nest unter einem
Stein in einem
ehemaligen Weinberg


30. 04. 10
Französische Feldwespe
(Polistes dominulus)
Nest unter einem
Stein in einem
ehemaligen Weinberg


 

Die Französische, auch Gallische Feldwespe, Polistes dominulus, wird etwa 1,5 cm lang (Königinnen etwas größer) und wirkt sehr schlank. Sie bewohnt hauptsächlich trocken-warme Habitate, oft in Nähe des Menschen, dem gegenüber sie nicht aggressiv ist. Das Nest, das keine Umhüllung hat, wir an Steinen oder Ästen befestigt, oft befindet es sich auch in Gebäuden. Es wird von maximal 50 Individuen bewohnt. Die Wespe lebt hauptsächlich von anderen Insekten, aber auch von Nektar. Die Art ist hier recht häufig.





Sächsische Wespe (Dolichovespula saxonica)



 

Sächsische Wespe Dolichovespula saxonicaSächsische Wespe Dolichovespula saxonica


04.04.05
Sächsische Wespe
(Dolichovespula saxonica)
Königin
ca. 2 cm


04.04.05
Sächsische Wespe
(Dolichovespula saxonica)
Königin
ca. 2 cm


 

Wie bei der Gemeinen Wespe Vespula vulgaris überwintert nur die Königin der Sächsischen Wespe, Dolichovespula saxonica, eine Art, die hier nur vereinzelt vorkommt. Das Volk bleibt aber wesentlich kleiner und erreicht nur eine Stärke von bis zu 300 Individuen. Das Hauptfutter der Larven sollen Fliegen sein.





Familie Grabwespen (Crabronidae)



Allgemeine Informationen über Grabwespen

In Deutschland gibt es gut 200 Arten Grabwespen. In ihrem Aussehen gibt es große Unterschiede: einige Arten sind eher kompakt und ähneln Bienen, andere Arten haben einen langgestreckten Körper, der Hinterleib ist durch einen „Stiel“ vom Vorderkörper getrennt. Ihnen allen eigen ist aber die Art der Brutvorsorge: sie graben Höhlen in den Boden, in das sie ein oder mehrere Eier legen. Jedes Ei bekommt dann eine ausreichende Portion gelähmter Insekten als Nahrungsreserve. Die schlüpfenden Larven ernähren sich von diesen Insekten. Ist diese Reserve aufgebraucht, verpuppen sich die Larven.

Viele Grabwespen sind dabei ausgesprochen spezialisiert auf eine bestimmte Insektengruppe: so jagen sie je nach Art ausschließlich Spannerraupen, Spinnen, Heuschrecken etc.





Bienenwolf (Philanthus triangulum)



 

Bienenwolf Philanthus triangulumBienenwolf Philanthus triangulum


04. 08. 04
Bienenwolf
(Philanthus triangulum)


01. 09. 04
Bienenwolf
(Philanthus triangulum)
Gelbe Variante


 

Der Bienenwolf Philanthus triangulum ist die bekannteste Grabwespe Deutschlands, auch wenn sie recht selten ist. Hier am Stux kommt sie vereinzelt vor. Die Weibchen können gut 1,5 cm lang werden, die Männchen bleiben deutlich kleiner. Der Bienenwolf gräbt bis zu 1 m lange Gänge in den Boden, an deren hinteren Abschnitt mehrere Brutgänge abzweigen; jeder dieser Gänge wird mit mehreren Bienen (bis zu 6) bestückt, auf die ein Ei gelegt wird. Die ausschlüpfende Larve ernährt sich von den Bienen.





Ectemnius continuus



 

Ectemnius continuus
Ectemnius continuus


26. 08. 06
Ectemnius continuus
(det. Jürgen Peters, Wolfgang Rutkies)


26. 08. 06
Ectemnius continuus
(det. Jürgen Peters, Wolfgang Rutkies)


 

Ectemnius continuus wird über einen Zentimeter groß und unterscheidet sich dadurch von anderen, ähnlichen Arten, die kleiner bleiben. Pro Jahr gibt es 2 Generationen. Die Brutröhren können sowohl in trockenem Holz als auch in hohlen Pflanzenstengeln angelegt sein; als Futtervorrat für die heranwachsenden Larven sollen ausschließlich Fliegen dienen.





Familie Sandwespen (Ammophila)



Ammophila species



 

Sandwespe Grabwespe Ammophila
Sandwespe Grabwespe Ammophila


17. 08. 11
Sandwespe
(Ammophila sp.)
(conf. Horst Jux)
ca. 2 cm


17. 08. 11
Sandwespe
(Ammophila sp.)
(conf. Horst Jux)
ca. 2 cm


 

Sandwespen sind sehr schlanke Tiere mit deutlich abgesetztem, meist rot-schwarz gezeichnetem Hinterleib. In weichen Boden (Sand etc.) werden Brutröhren für die Larven gegraben, welche mit gelähmten Schmetterlingsraupen als Futtervorrat ausgestattet werden.






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