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Wespen 1



Nähere Angaben, die den Ort der Aufnahme bzw. eventuelle Begleitumstände beschreiben,
entnehmen Sie bitte der Seite "Lebensraum Stux".



Allgemeine Informationen über Wespen




 

 


 


Da in unserer Natur die Möglichkeiten für Wespen (auch für Bienen und Hummeln, die allesamt zur Ordnung Hautflügler - Hymenoptera - zählen), geeignete Nistplätze zu finden, immer seltener werden, kann man ihnen mit selbstgebauten Nisthilfen helfen. Dazu bohrt man in ein Stück Hartholz Bohrlöcher unterschiedlicher Größe (2 - 8 mm) und hängt das Holz an einer geschützten Stelle auf.





 

 


28. 06. 04


28. 06. 04


 


Hier hat eine Wespe ihr Nest im SPIEGEL gebaut (und damit durchaus Geschmack bewiesen). Das das Nest dort aber kaum Zukunft hat (nicht regengeschützt), habe ich die Zeitschrift entfernt und geöffnet. Auf dem rechten Bild ist das geöffnete Nest zu sehen. Die größeren Raupen sind gelähmt und Futter für die kleine, weiße Wespenmade in der Bildmitte.





Familie Blattwespen (Tenthredinidae)




Allgemeine Informationen über Blattwespen

In Mitteleuropa gibt es ca. 850 Blattwespenarten in der Größe von wenigen Millimetern bis zu ca. 1,5 cm. Im Gegensatz zu den meisten anderen Wespenarten haben Blattwespen keinen Stachel, können also auch nicht stechen. Die Larven sehen Schmetterlingsraupen ähnlich, haben aber mehr als 4 Bauchbeinpaare. Sie leben meist an Blättern unterschiedlichster Pflanzen; einige Arten können schädlich werden.






Schwarze Kirschblattwespe (Caliroa cerasi)


 

 
Schwarze Kirschblattwespe Caliroa cerasi
Schwarze Kirschblattwespe Caliroa cerasi
Schwarze Kirschblattwespe Caliroa cerasi


19. 09. 08
Schwarze Kirschblattwespe
(Caliroa cerasi)
Larve, ca. 5 mm


26. 09. 08
Schwarze Kirschblattwespe
(Caliroa cerasi)
Larve, ca. 5 mm


26. 09. 08
Schwarze Kirschblattwespe
(Caliroa cerasi)
Links Fraßbild, rechts
die Larve


 


Die Larve der Schwarzen Kirschblattwespe Caliroa cerasi sieht völlig anders aus als andere Blattwespenlarven, die eher Raupen ähneln: sie sind grünlich-gelb und mit einem schwarzen Schleim überzogen, so dass sie eher kleinen Nacktschnecken ähnlich sehen. Sie leben auf den Blättern von Kirschen, selten auch anderen Steinobstbäumen, und fressen nur die Oberseite der Blätter. In Ausnahmefällen können sie auch schädlich werden. Die Wespen selbst werden etwa 5 mm lang.






Craesus septentrionalis


 

 
Craesus septentrionalis Blattwespe
Craesus septentrionalis Blattwespe


05. 10. 07
Craesus septentrionalis
Larve, am Birke


03. 06. 06
Craesus septentrionalis
Larven


 


Larven von Blattwespen, hier Craesus septentrionalis. Die Tiere sehen aus wie Schmetterlingsraupen, haben jedoch mehr als 4 Bauchbeinpaare, Raupen nur max. 4. Hier sind sie in ihrer natürlichen Abwehrhaltung zu sehen.






Rhogogaster chambersi / genistae


 

 
Rhogogaster chambersi genistae
Rhogogaster chambersi genistae


17. 04. 14
Rhogogaster chambersi / genistae
(det. Henrik Gyurkovics
auf hymis.de)


17. 04. 14
Rhogogaster chambersi / genistae
(det. Henrik Gyurkovics
auf hymis.de)


 


Die beiden Arten Rhogogaster chambersi und genistae sind vom Foto her nur schwer zu unterscheiden. Beide Arten sind nicht häufig und Informationen über sie sind nur schwer zu finden. Die Larve von Rh. genistae lebt (u. a.?) an Besenginster.






Rhogogaster sp., chlorosoma oder viridis


 

 
Rhogogaster chlorosoma viridis


03. 06. 06
Rhogogaster sp., entweder
chlorosoma oder viridis
(det. Ewald Jansen)
ca. 1 cm

 
Rhogogaster chlorosoma viridis
Rhogogaster chlorosoma viridis
Rhogogaster chlorosoma viridis


14. 06. 10
Rhogogaster sp., entweder
chlorosoma oder viridis


14. 06. 10
Rhogogaster sp., entweder
chlorosoma oder viridis


14. 06. 10
Rhogogaster sp., entweder
chlorosoma oder viridis


 


Rhogogaster chlorosoma und viridis sind nur schwer voneinander zu unterscheiden. Die Tiere werden etwa 1 cm lang. Die Larven leben von Blättern, die Fliegen räuberisch. Es sind fliegende Edelsteine, die aber wegen ihrer grünen Farbe manchmal schwer zu entdecken sind.






Tenthredo marginella


 

 
Tenthredo marginella Larve
Tenthredo marginella Larve


25. 10. 08
Tenthredo marginella
Larve
(det. Michael Becker)
Ca. 2 cm


25. 10. 08
Tenthredo marginella
Larve
(det. Michael Becker)
Ca. 2 cm

 
Tenthredo marginella
Tenthredo marginella


03. 09. 10
Tenthredo cf. marginella
(det. Helga Becker)


03. 09. 10
Tenthredo cf. marginella
(det. Helga Becker)


 


Die Blattwespe Tenthredo marginella ist eine hübsche gelb-schwarz gefärbte Art; mehr habe ich über sie bislang nicht herausfinden können. Die obigen Larven fand ich an Wasserminze (Mentha aquatica) an einem der Gartenteiche.






Tenthredo mesomela oder mioceras


 

 
Tenthredo mesomela

23. 05. 11
Tenthredo sp.,
mesomela oder mioceras
(det. D. & JP. Balmer)


 


Die beiden Arten Tenthredo mesomela und T. mioceras, die beide bis gut 1 cm lang werden, lassen sich durchaus von Fotos her unterscheiden, aber nur, wenn man die richtige Stelle fotografiert: eine Gesichtsaufnahme, auf der das Labium, die Unterlippe, deutlich zu sehen ist. Das ist hier leider nicht der Fall. Da aber - laut "Bayernatlas Hymenopteren" auf ww.hymis.de - T. mioceras in Rheinland-Pfalz nicht vorkommt und eher eine Gebirgsart ist, die im Flachland nichts zu suchen hat, sollte das hier T. mesomela sein. Dennoch bleibt eine gewisse Restunsicherheit.
T. mesomela ist eine allgemein nicht seltene Art eher feuchter Lebensräume, die von Mai bis in den Sommer fliegt. Die Larven sollen an Kletten sowie Floh-Knöterich (Persicaria maculosa) leben.






Tenthredo zona


 

 
Tenthredo zona Larve
Tenthredo zona Larve
Tenthredo zona Larve


08. 05. 14
Tenthredo zona
Larve
(det. Line Sabroe)
Ökoweinberg Belz


08. 05. 14
Tenthredo zona
Larve
(det. Line Sabroe)
Ökoweinberg Belz


08. 05. 14
Tenthredo zona
Larve
(det. Line Sabroe)
Ökoweinberg Belz


 


Die Larven von Tenthredo zona bzw. balteata sind nicht schwer auseinanderzuhalten; beide leben zwar an Johanniskraut (Hypericum; T. balteata auch an anderen Pflanzen), aber T. zona-Larven findet man im Frühjahr (T. balteata: Herbst), und im Gegensatz zu balteata haben die T. zona-Larven schwarze Flecken. Mehr habe ich über das Artenpaar bislang nicht herausfinden können.





Familie Keulhornblattwespen (Cimbicidae)




Abia sericea


 

 
Abia sericea
Abia sericea
Abia sericea


20. 05. 15
Abia sericea
Männchen
(det. D. & JP. Balmer)


20. 05. 15
Abia sericea
Männchen
(det. D. & JP. Balmer)


20. 05. 15
Abia sericea
Männchen
(det. D. & JP. Balmer)


 


Rote-Liste-Einordnung in Deutschland 2 ("stark gefährdet")
Abia sericea wird etwa 1 cm groß; die in der Mitte des letzten Jahrhunderts noch häufige Pflanzenwespen-Art ist mittlerweile sehr selten geworden. Man findet die Art an trocken-warmen Standorten, besonders Trockenrasen, Die Larven sollen an Skabiosen-Arten und auch an Witwenblumen (Knautia sp.) leben.





Familie Bürstenhornblattwespen (Argidae)




Arge cf. cyanocrocea


 

 


05. 07. 04
Arge cf. cyanocrocea


 


Arge cyanocrocea wird knapp 1 cm lang. Die Tiere sind hier häufig auf Doldenblüten zu finden, die Larven fressen an Himbeere.






Arge gracilicornis


 

 
Arge gracilicornis Bürstenhornblattwespe
Arge gracilicornis Bürstenhornblattwespe

08. 05. 10
Arge cf. gracilicornis


08. 05. 10
Arge cf. gracilicornis


 


Die Bürstenhornblattwespe Arge gracilicornis ist allgemein häufig und erreicht eine Länge von etwa 1 cm. Die Larven leben an Him- und Brombeeren.
Da es mehrere Arten dunkler Blattwespen gibt, könnte hier eventuell auch eine andere Art abgelichtet worden sein, daher das "cf." zwischen Gattungs- und Artnamen.





Familie Schmalbauchwespen (Gasteruptiidae)




In Deutschland gibt es 13 Arten Gasteruption, die nur schwer nach Fotos zu unterscheiden sind. Der deutsche Name "Gichtwespen" kommt von der charakteristischen knotenartigen Verdickung der Oberschenkel. Während die Wespen sich von Nektar und Pollen verschiedener Blütenpflanzen, besonders Doldenblüter, ernähren, leben die Larven parasitär in den Nestern solitärer Bienen.






Gasteruption sp.


 

 
Gasteruption
Gasteruption
Gasteruption

22. 07. 12
Gasteruption sp.
(conf. Christian Schmid-Egger)


22. 07. 12
Gasteruption sp.
(conf. Christian Schmid-Egger)


14. 06. 16
Gasteruption sp.
Wiese vor Weinberg

 
Gasteruption
Gasteruption
Gasteruption

11. 06. 16
Gasteruption sp.
(conf. Christian Schmid-Egger)
Wiese vor Weinberg


11. 06. 16
Gasteruption sp.
(conf. Christian Schmid-Egger)
Wiese vor Weinberg


11. 06. 16
Gasteruption sp.
(conf. Christian Schmid-Egger)
Wiese vor Weinberg





Familie Schlupfwespen (Ichneumonidae)




Allgemeine Informationen über Schlupfwespen

In Mitteleuropa gibt es etwa 3000 Arten von Schlupfwespen (Ichneumonidae), die eine Länge von unter einem Millimeter bis zu – Gesamtlänge einschließlich Legeröhre – 10 cm (Holzwespen-Schlupfwespe, Rhyssa persuasoria) erreichen können. Viele Arten sind nur schwer zu bestimmen; oft ist selbst die Gattung nur an Hand eines Fotos nicht eindeutig zu erkennen.

Neben z. B. Raupenfliegen und Erzwespen sind Schlupfwespen Insekten mit hoher wirtschaftlicher Bedeutung, denn sie sind die natürlichen Feinde anderer – oft schädlicher – Insekten „mit vollständiger Verwandlung“, also Insekten, die ein Puppenstadium durchlaufen wie etwa Schmetterlinge. Andere Insekten, bei denen es kein Puppenstadium gibt („Insekten mit unvollständiger Verwandlung“ wie Heuschrecken oder Libellen) werden nicht von ihnen parasitiert; eine Ausnahme bilden hochspezialisierte Arten, die sich in Spinneneiern entwickeln. Dabei sind die verschiedenen Schlupfwespenarten auf bestimmte Wirte angewiesen; die nachtaktiven Ophion-Arten z. B. legen ihre Eier ausschließlich in den Raupen von Eulenfaltern ab. Einige Schlupfwespen werden auch kommerziell gezüchtet, wie Arten der Gattung Trichogramma, die sich in den Eiern von Lebensmittelmotten entwickeln.

Zur Fortpflanzung legt das Weibchen ein oder mehrere Eier in die Insektenlarve, seltener in ein Ei. Die daraus entstehenden Larven fressen den Wirt von innen her auf, wobei lebenswichtige Organe bis zum Ende ausgespart werden. Anschließend verpuppen sie sich meist außerhalb ihres Wirtes.

Die Individuenzahl einer Schlupfwespenart ist stark von der Individuenzahl des Wirtes abhängig: vermehrt sich der Wirt stark, vermehrt sich auch die Schlupfwespe etwas zeitlich versetzt entsprechend. Dadurch brechen selbst große Populationen von Schadinsekten, etwa der Prozessionsspinner, auch ohne menschliches Zutun meist nach 2 – 3 Generationen in sich zusammen.






Amblyteles armatorius


 

 
Schlupfwespe Amblyteles armatorius
Schlupfwespe Amblyteles armatorius
Schlupfwespe Amblyteles armatorius


14. 06. 16
Amblyteles armatorius
(det. Camille Thirion,
Bilule)


14. 06. 16
Amblyteles armatorius
(det. Camille Thirion,
Bilule)


14. 06. 16
Amblyteles armatorius
(det. Camille Thirion,
Bilule)


 


Amblyteles armatorius wird etwa 1,5 cm lang. Die Schlupfwespe ist allgemein häufig und fliegt von Juni - September. Während die Wespen gerne auf Doldenblüten sitzen und sich von Pollen und Nektar ernähren, parasitieren die Larven in Schmetterlingsraupen, offenbar mit Vorliebe, aber nicht nur, in den Raupen von Eulenfaltern.







Ctenichneumon panzeri


 

 
Ctenichneumon panzeri
Ctenichneumon panzeri
Ctenichneumon panzeri


08. 08. 16
Ctenichneumon panzeri
Männchen
(det. Camille Thirion)
Aufnahmeort:
Wiese vor Weinberg


08. 08. 16
Ctenichneumon panzeri
Männchen
(det. Camille Thirion)
Aufnahmeort:
Wiese vor Weinberg


08. 08. 16
Ctenichneumon panzeri
Männchen
(det. Camille Thirion)
Aufnahmeort:
Wiese vor Weinberg

 
Ctenichneumon panzeri
Ctenichneumon panzeri
Ctenichneumon panzeri


08. 08. 16
Ctenichneumon cf. panzeri
Männchen
Dunkle Variante
(det. Camille Thirion)
Aufnahmeort:
Wiese vor Weinberg


08. 08. 16
Ctenichneumon cf. panzeri
Männchen
Dunkle Variante
(det. Camille Thirion)
Aufnahmeort:
Wiese vor Weinberg


08. 08. 16
Ctenichneumon cf. panzeri
Männchen
Dunkle Variante
(det. Camille Thirion)
Aufnahmeort:
Wiese vor Weinberg


 


Ctenichneumon panzeri wird gut 1 cm lang und ist hier im Juli und August häufig auf Doldenblüten zu finden, wobei die Tiere offensichtlich eine Schwäche für Wilde Pastinake haben. Die Larven sollen in Eulenraupen parasitieren.






Coelichneumon leucocerus


 

 
Coelichneumon leucocerus
Coelichneumon leucocerus
Coelichneumon leucocerus


15. 10. 14
Coelichneumon leucocerus
Männchen
(det. Camille Thirion,
conf. J. Valemberg)


15. 10. 14
Coelichneumon leucocerus
Männchen
(det. Camille Thirion,
conf. J. Valemberg)


15. 10. 14
Coelichneumon leucocerus
Männchen
(det. Camille Thirion,
conf. J. Valemberg)

 
Coelichneumon leucocerus


16. 10. 14
Coelichneumon leucocerus


 


Coelichneumon leucocerus wird etwa 2 cm lang und kommt auch gerne ans Licht. Mehr habe ich bislang über die Art nicht finden können.






Diphyus quadripunctorius


 

 
Diphyus quadripunctorius Schlupfwespe
Diphyus quadripunctorius Schlupfwespe

22. 03. 12
Diphyus quadripunctorius
(det. Camille Thirion)


22. 03. 12
Diphyus quadripunctorius
(det. Camille Thirion)


 


Diphyus quadripunctorius wird etwa 1,5 cm lang. Da die Art früher zur Gattung Amblyteles gerechnet wurde und die einzige zu dieser Gattung heute noch gehörende Art Amblyteles armatorius in Nachtfalterraupen, speziell in Eulenraupen, parasitiert, ist das bei Diphyus quadripunctorius vermutlich ebenfalls der Fall.






Gelis sp.


 

 
Gelis Schlupfwespe
Gelis Schlupfwespe
Gelis Schlupfwespe

24. 05. 11
(verm.) Gelis sp.
(det. Jürgen Peters)


24. 05. 11
(verm.) Gelis sp.
(det. Jürgen Peters)


24. 05. 11
(verm.) Gelis sp.
(det. Jürgen Peters)


 


Die Schlupfwespen der Gattung Gelis sind recht klein und flügellos; sie ähneln eher Ameisen als Wespen. Vom Foto sind die einzelnen in Deutschland vorkommenden Arten nicht zu unterscheiden.






Metopius sp.


 

 
Metopius sp.
Metopius sp.
Metopius sp.

20. 05. 12
Metopius sp.
Knapp 2 cm
(conf. Camille Thirion,
Filippo Di Giovanni)


20. 05. 12
Metopius sp.
Knapp 2 cm
(conf. Camille Thirion,
Filippo Di Giovanni)


20. 05. 12
Metopius sp.
Knapp 2 cm
(conf. Camille Thirion,
Filippo Di Giovanni)

 
Metopius sp.
Metopius sp.

20. 05. 12
Metopius sp.
Knapp 2 cm
(conf. Camille Thirion,
Filippo Di Giovanni)


08. 05. 11
Metopius sp.
Knapp 2 cm


 


Die in Deutschland vorkommenden 14 Metopius-Arten sind vom Foto her kaum zu unterscheiden. Die Größe der einzelnen Arten schwankt zwischen 1 und 2 cm. Die häufigste in Deutschland vorkommende Art ist Metipius pinatorius. Ihre Larven leben parasitisch in Nachtfalterraupen. Vermutlich leben auch die Larven der anderen Arten dieser Gattung in Schmetterlingsraupen.






Ophion obscuratus


 

 
Ophion obscuratus Schlupfwespe
Ophion obscuratus Schlupfwespe
Ophion obscuratus Schlupfwespe


29. 09. 11
Ophion obscuratus
(conf. Gergely Várkonyi)


29. 09. 11
Ophion obscuratus
(conf. Gergely Várkonyi)


29. 09. 11
Ophion obscuratus
(conf. Gergely Várkonyi)

 
Ophion obscuratus Schlupfwespe
Ophion obscuratus Schlupfwespe
Ophion obscuratus Schlupfwespe


24. 04. 12
Ophion obscuratus


24. 04. 12
Ophion obscuratus


24. 04. 12
Ophion obscuratus


 


Ophion obscuratus ist eine nachtaktive Schlupfwespenart von etwa 2 cm Länge, die hier regelmäßig am Licht zu finden ist. Sie gilt allgemein als häufig und ist auf – vermutlich ebenfalls nachtaktive – Raupen von Eulenfaltern (Noctuidae) spezialisiert, in denen sich ihre Larven entwickeln. Die fertigen Insekten fliegen von April – Oktober und sollen sich von Blütennektar ernähren.






Plectiscidea sp.


 

 
Plectiscidea
Plectiscidea
Plectiscidea


05. 12. 14
Plectiscidea sp.
(det. Gavin Broad)


05. 12. 14
Plectiscidea sp.
(det. Gavin Broad)


05. 12. 14
Plectiscidea sp.
(det. Gavin Broad)


 


Die obige Plectiscidea-Art ist etwa 1 cm lang und kam ans Licht. Genaueres habe ich bislang nicht herausfinden können. Offenbar leben aber einige Plectiscidea-Arten als Larven in den Larven von Mücken.







Ichneumon sp.


 

 
Schlupfwespe Ichneumon
Schlupfwespe Ichneumon
Schlupfwespe Ichneumon


24. 08. 14
Ichneumon sp.
Männchen
(conf. Camille Thirion)


24. 08. 14
Ichneumon sp.
Männchen
(conf. Camille Thirion)


24. 08. 14
Ichneumon sp.
Männchen
(conf. Camille Thirion)


 


Die Schlupfwespen der Gattung Ichneumon - laut Fauna Europaea gibt es in Europa 206 Arten - werden meist 1 - 1,5 cm lang. Trotz der manchmal auffallenden Färbung ist eine genaue Artbestimmung sehr schwierig bis unmöglich. Die Larven leben (meist?) in Schmetterlingsraupen.






Ichneumon sarcitorius


 

 
Schlupfwespe Ichneumon sarcitorius


14. 06. 16
Ichneumon sarcitorius
Männchen
(det. Camille Thirion)

 
Schlupfwespe Ichneumon sarcitorius
Schlupfwespe Ichneumon sarcitorius


14. 06. 16
Ichneumon sarcitorius
Weibchen
(conf. Camille Thirion)


19. 06. 16
Ichneumon sarcitorius
Weibchen
(conf. Camille Thirion)


 


Ichneumon sarcitorius wird zwischen 1 und 1,5 cm lang und scheint hier recht häufig zu sein. Die Schlupfwespen fliegen von Juni - September, die Larven sollen in den Raupen von Eulenfaltern parasitieren.






Tribus Ephialtini


 


Nach Fotos sind die Arten des Tribus Ephialtine - etwa 180 in Europa - nur in seltenen Fällen bis zur Art zu bestimmen.



 

 
Tribus Ephialtini
Tribus Ephialtini
Tribus Ephialtini


27. 10. 15


27. 10. 15


27. 10. 15


 


Gesamtlänge knapp 7 cm
(det. Rapha1 auf hymis.de)



 

 


23. 10. 04
Unbestimmte Art
Gesamtlänge 7 cm


02. 07. 04
Unbestimmte Art
Bei der Eiablage in ein Gelege von Solitärwespen


 


 





Familie Brackwespen (Braconidae)




Ähnlich wie die Larven der Schlupfwespen leben auch die Larven der Brackwespen im Inneren von anderen Insektenlarven. Die Brackwespen sind ähnlich schwer zu bestimmen wie die Schlupfwespen. In Europa sind bislang über 3000 Arten bekannt, die wahre Artenzahl dürfte wohl deutlich höher liegen.






Brackwespe Braconidae


 

 
Brackwespe Braconidae
Brackwespe Braconidae
Brackwespe Braconidae


12. 06. 15
Braconidae
(det. Rapha1 auf forum.hymis.de)


12. 06. 15
Braconidae
(det. Rapha1 auf forum.hymis.de)


12. 06. 15
Braconidae
(det. Rapha1 auf forum.hymis.de)


 


Diese Brackwespe mit etwa 1 cm Körperlänge kam ans Licht - mehr lässt sich nach den Fotos nicht dazu sagen.





Familie Goldwespen (Chrysididae)




Die Goldwespen, Familie Chrysididae, gleichen durch ihren metallischen Glanz kleinen Edelsteinen. In Deutschland gibt es etwa 60 nur schwer zu unterscheidende Arten. Ihre Larven leben parasitisch, meist in den Brutkammern von Solitärbienen.





 


Goldwespe Chrysis ignita


 

 
Goldwespe Chrysus sp.
Goldwespe Chrysus sp.
Goldwespe Chrysus sp.


16. 08. 14
Goldwespe
(Chrysis ignita-Gruppe)
Männchen
(det. Alexander Berg)


16. 08. 14
Goldwespe
(Chrysis ignita-Gruppe)
Männchen
(det. Alexander Berg)


16. 08. 14
Goldwespe
(Chrysis ignita-Gruppe)
Männchen
(det. Alexander Berg)

 
Goldwespe Chrysus sp.
Goldwespe Chrysus sp.
Goldwespe Chrysus sp.


14. 04. 09
Goldwespe
(Chrysis ignita-Gruppe)


14. 04. 09
Goldwespe
(Chrysis ignita-Gruppe)


14. 04. 09
Goldwespe
(Chrysis ignita-Gruppe)


 


Die Chrysis-ignita-Gruppe besteht aus mehreren Arten, die sich kaum genau trennen lassen, schon gar nicht vom Foto. Sie sind allgemein nicht selten und die Larven leben parasitisch von Larne, solitärer Bienen und Wespen.






Holopyga generosa


 

 
Holopyga generosa Goldwespe

10. 06. 12
Holopyga generosa
(det. Paolo Rosa)


 


Holopyga generosa wird etwa 7 mm lang und ist allgemein nicht selten. Über die Biologie dieser Art ist fast nichts bekannt.






Pseudomalus cf. auratus


 

 
Pseudomalus auratus
Pseudomalus auratus
Pseudomalus auratus


10. 08. 13
Pseudomalus cf. auratus
(det. Sezima,
Pietsje Fleurbaaij)


10. 08. 13
Pseudomalus cf. auratus
(det. Sezima,
Pietsje Fleurbaaij)


10. 08. 13
Pseudomalus cf. auratus
(det. Sezima,
Pietsje Fleurbaaij)


 


Pseudomalus auratus läßt sich vom Foto her nur schwer bis gar nicht von einigen anderen Arten unterscheiden. Die max. 7 mm langen Tiere fliegen in 2 Generationen (letzte meist unvollständig) von Mai - Oktober; sie sollen an mehreren Grabwespenarten parasitieren.






Trichrysis cyanea


 

 
Trichrysis cyanea Goldwespe
Trichrysis cyanea Goldwespe

29. 05. 09
Trichrysis cyanea
(det. Christian Schmid-Egger)


29. 05. 09
Trichrysis cyanea
(det. Christian Schmid-Egger)


 


Die Goldwespe Trichrysis cyanea bleibt mit gut 0,5 mm etwas kleiner als die Chrysis-Arten. Sie ist auch seltener als diese und parasitiert hauptsächlich in den Nestern diverser Grabwespen.





Familie Wegwespen (Pompilidae)




Allgemeine Informationen über Wegwespen

In Mitteleuropa soll es ca. 100 Arten der Wegwespen (Pompilidae) geben. Die Größe der einzelnen Arten schwankt meist um 1 - 1,5 cm. Die Tiere sind entweder völlig schwarz gefärbt oder schwarz mit mehr oder weniger rotem Hinterleib. Die Wespen sind entweder auf Blüten zu finden, wo sie sich von Nektar und Pollen ernähren, oder am Boden auf der Suche nach Beute. Diese Beute besteht aus Spinnen der unterschiedlichsten Gattungen und Arten, mit denen die Larven ernährt werden: dazu gräbt die Wespe eine Höhle in den Erdboden und legt dort eine oder mehrere erbeutete, durch einen Stich betäubte Spinnen hinein. Anschließend wird ein einziges Ei darauf gelegt. Die schlüpfende Larve ernährt sich von dem Spinnenvorrat und verpuppt sich in der Höhle. Je nach Art werden pro Jahr 1 - 3 Generationen gebildet.
Nicht unerwähnt bleiben sollte, daß sich einige Arten darauf spezialisiert haben, nicht selbst Spinnen zu erbeuten, sondern anderen Wegwespen ihre Beute zu stehlen. Auch gibt es einige wenige Arten, die ihre Eier an "freilaufende" Spinnen anheften: die schlüpfende Larve frisst die Spinne von innen aus.






Anoplius sp.


 

 
Anoplius Wegwespe
Anoplius Wegwespe
Anoplius Wegwespe

05. 04. 12
Anoplius sp.
(conf. Christian Schmid-Egger)


05. 04. 12
Anoplius sp.
(conf. Christian Schmid-Egger)


05. 04. 12
Anoplius sp.
(conf. Christian Schmid-Egger)


 


Laut Fauna Europaea gibt es in Deutschland 7 Anoplius-Arten, die nur schwer nach Fotos zu bestimmen sind. Sie alle jagen aktiv Spinnen, von denen sich ihre Larven ernähren (siehe Einleitung zu den Wegwespen).





Familie Pillenwespen (Eumenidae)




Lehmwespe (Ancistrocerus nigricornis)


 

 
Lehmwespe Ancistrocerus nigricornis
Lehmwespe Ancistrocerus nigricornis
Lehmwespe Ancistrocerus nigricornis


03. 04. 15
Ancistrocerus nigricornis
(conf. Christian Schmid-Egger)


03. 04. 15
Ancistrocerus nigricornis
(conf. Christian Schmid-Egger)


03. 04. 15
Ancistrocerus nigricornis
(conf. Christian Schmid-Egger)


 


Die Lehmwespe Ancistrocerus nigricornis kommt hier am Stux häufig vor; gerne werden unsere Nisthilfen ("Insektenhotels", "Bienenhotels") als Brutröhren angenommen. Als Nahrung für die Brut dienen Schmetterlingsraupen. Die Brutkammern werden mit Lehm verschlossen.






Pillenwespe (Eumenes sp.)


 

 
Pillenwespe Eumenes sp.
Pillenwespe Eumenes sp.
Pillenwespe Eumenes sp.


10. 08. 06
Pillenwespe
(Eumenes sp.)
(det. Christian Schmid-Egger)


10. 08. 06
Pillenwespe
(Eumenes sp.)
(det. Christian Schmid-Egger)


10. 08. 06
Pillenwespe
(Eumenes sp.)
(det. Jürgen Peters)


 


In Deutschland gibt es 9 Pillenwespenarten der Gattung Eumenes, die sich von Foto her nicht unterscheiden lassen. Ihnen allen gemeinsam ist aber die Art der Brutpflege: aus Lehm und Sand bauen sie kleine "Brutgefäße". Diese haben in etwa dir Form einer Amphore und sind etwas über ein Zentimeter im Durchmesser. Diese Gefäße, die an Bäumen, Felsen, Häuserwänden, ästen o.ä. angeklebt sind, werden mit betäubten Spannerraupen gefüllt. Anschließend legt die Wespe ein Ei in den Futtervorrat und verschließt das Gefäß. Die ausschlüpfende Made ernährt sich von den Raupen und verpuppt sich in dem Gefäß. Die ausschlüpfende Wespe sprengt schließlich den Deckel des Gefäßes auf.






Gymnomerus laevipes


 

 
Gymnomerus laevipes


20. 06. 07
Gymnomerus laevipes
(det. Christian Schmid-Egger)


 


Gymnomerus laevipes ist eine allgemein recht häufige Art in Deutschland. Die Weibchen legen ihre Brutröhren in hohlen Zweigen oder ähnlichem an; als Nahrung für die Larven dienen in erster Linie Larven von Rüsselkäfern.






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