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Naturraum Stux



Tagfalter



Nähere Angaben, die den Ort der Aufnahme bzw. eventuelle Begleitumstände beschreiben,
entnehmen Sie bitte der Seite "Lebensraum Stux".



Familie Weißlinge (Pieridae)





 

Lediglich 19 Arten aus der Familie der Weißlinge (Pieridae) leben in Deutschland, weltweit sind es über 1000. Namensgebend - jedenfalls im Deutschen - waren die weißgefärbten Kohlweißlingsarten; der Zitronenfalter Gonepteryx rhamni und die Gelblinge, die Colias-Arten, sind ganz oder überwiegend Gelb, und der Aurorafalter hat seinen Namen von der orangenen Zeichnung auf dem Vorderflügel der Männchen. Prächtig gefärbt sind auch viele tropische Arten.




Großer Kohlweißling (Pieris brassicae)


 

großer kohlweissling pieris brassicae
großer kohlweissling pieris brassicae
großer kohlweissling pieris brassicae


04. 10. 08
Großer Kohlweißling
(Pieris brassicae)
Weibchen


04. 10. 08
Großer Kohlweißling
(Pieris brassicae)
Weibchen


03. 09. 13
Großer Kohlweißling
(Pieris brassicae)
Kopula

großer kohlweissling pieris brassicae
großer kohlweissling pieris brassicae


26. 09. 08
Großer Kohlweißling
(Pieris brassicae)
Männchen


26. 09. 08
Großer Kohlweißling
(Pieris brassicae)
Männchen


 

Zwar ist der Große Kohlweißling, Pieris brassicae, bei uns noch recht häufig, aber wie bei vielen anderen Tagfaltern haben die Bestände in den letzten Jahren stark abgenommen. Der Falter fliegt in 2 - 3 Generationen von April bis Oktober, die Raupe lebt an Kreuzblütern.





Pieris mannii



 

pieris mannii

23. 07. 17
Pieris mannii
(conf. Roman Dirnberger,
Jürgen Hensle)


 

Die Heimat von Pieris mannii, dem Karst-Weissling, ist Südeuropa. Anfang der 00-er Jahre begann die Art dann, sich auszubreiten und erreichte Deutschland 2008 (20. August 2008 in Grenzach-Wyhlen, Landkreis Lörrach, Baden-Württemberg, det. Heiner Ziegler). Mittlerweile ist das Tier im größten Teil Deutschlands verbreitet und fester Bestand der hiesigen Fauna.

Pieris mannii fliegt in mehreren Generationen etwa von April - September; die Raupe lebt u. a. an Immergrüner Schleifenblume (Iberis sempervirens), die in Deutschland häufig in Vorgärten angepflanzt wird.





Rapsweißling (Pieris napi)


 

rapsweissling pieris napi grünaderweissling puppe


27. 07. 13
Rapsweißling
(Pieris napi)
Puppe, an Hauswand
(conf. Jürgen Hensle)

rapsweissling pieris napi grünaderweissling
rapsweissling pieris napi grünaderweissling
rapsweissling pieris napi grünaderweissling


05. 05. 17
Rapsweißling
(Pieris napi)


05. 05. 17
Rapsweißling
(Pieris napi)


15. 05. 17
Rapsweißling
(Pieris napi)
Öko-Weinberge Belz

rapsweissling pieris napi grünaderweissling
rapsweissling pieris napi grünaderweissling
Rapsweissling pieris napi grünaderweissling


08. 08. 13
Rapsweißling
(Pieris napi)
Wiese vor Weinberg


13. 08. 13
Rapsweißling
(Pieris napi)
Wiese vor Weinberg


13. 08. 13
Rapsweißling
(Pieris napi)
Wiese vor Weinberg


 

Der Rapsweißling oder Grünaderweißling (der Hinterflügelunterseite wegen) Pieris napi ist ein in ganz Deutschland sehr häufiger Falter. Die Raupen leben auf verschiedenen Kreuzblütern und können in Gärten schädlich werden.





Kleiner Kohlweißling (Pieris rapae)


 

Pieris rapae Kleiner Kohlweissling
Pieris rapae Kleiner Kohlweissling
Pieris rapae Kleiner Kohlweissling


28. 07. 13
Kleiner Kohlweißling
(Pieris rapae)
Wiese vor Weinberg


29. 07. 13
Kleiner Kohlweißling
(Pieris rapae)
Wiese vor Weinberg


02. 08. 13
Kleiner Kohlweißling
(Pieris rapae)
Wiese vor Weinberg

Pieris rapae Kleiner Kohlweissling
Pieris rapae Kleiner Kohlweissling
Pieris rapae Kleiner Kohlweissling


05. 08. 13
Kleiner Kohlweißling
(Pieris rapae)
Wiese vor Weinberg


09. 08. 13
Kleiner Kohlweißling
(Pieris rapae)
Wiese vor Weinberg


23. 08. 13
Kleiner Kohlweißling
(Pieris rapae)
Wiese vor Weinberg

Kleiner Kohlweissling Raupe Pieris rapae
Kleiner Kohlweissling Raupe Pieris rapae


08. 10. 06
Pieris rapae
Raupe, ca. 2,5 cm
(det. Jürgen Hensle, Markus Schwibinger)
Auf Färber-Waid (Isatis tinctoria)


01. 02. 08
Pieris rapae
Raupe, ca. 3 cm
(det. Jürgen Hensle)
Auf Färber-Waid (Isatis tinctori)


 

Auch der Kleine Kohlweißling, Pieris rapae, ist eine in ganz Deutschland sehr häufige Art, deren Raupen auf Kreuzblütern in Gärten schädlich werden können.





Aurorafalter (Anthocaris cardamines)


 

Aurorafalter Anthocaris cardamines Raupe
Aurorafalter Anthocaris cardamines Raupe
Aurorafalter Anthocaris cardamines Raupe


26. 05. 11
Aurorafalter
(Anthocaris cardamines)
Raupe, ca. 4 cm
An Knoblauchsrauke
(Alliaria petiolata)


26. 05. 11
Aurorafalter
(Anthocaris cardamines)
Raupe, ca. 4 cm
An Knoblauchsrauke
(Alliaria petiolata)


26. 05. 11
Aurorafalter
(Anthocaris cardamines)
Raupe, ca. 4 cm
An Knoblauchsrauke
(Alliaria petiolata)

Aurorafalter Anthocaris cardamines Raupe
Aurorafalter Anthocaris cardamines Raupe
Aurorafalter Anthocaris cardamines Raupe


26. 05. 11
Aurorafalter
(Anthocaris cardamines)
Raupe, ca. 4 cm
An Knoblauchsrauke
(Alliaria petiolata)


26. 05. 11
Aurorafalter
(Anthocaris cardamines)
Raupe, ca. 4 cm
An Knoblauchsrauke
(Alliaria petiolata)


26. 05. 11
Aurorafalter
(Anthocaris cardamines)
Raupe, ca. 4 cm
An Knoblauchsrauke
(Alliaria petiolata)

Aurorafalter Anthocaris cardamines
Aurorafalter Anthocaris cardamines
Aurorafalter Anthocaris cardamines


06. 06. 15
Aurorafalter
(Anthocaris cardamines)
Weibchen


12. 05. 05
Aurorafalter
(Anthocaris cardamines)
Oben Männchen, unten Weibchen


24. 04. 15
Aurorafalter
(Anthocaris cardamines)
Copula

Aurorafalter Anthocaris cardamines
Aurorafalter Anthocaris cardamines
Aurorafalter Anthocaris cardamines


27. 03. 14
Aurorafalter
(Anthocaris cardamines)
Weibchen


10. 05. 12
Aurorafalter
(Anthocaris cardamines)


03. 04. 14
Aurorafalter
(Anthocaris cardamines)


 

Der Aurorafalter Anthocaris cardamines ist bei uns im Frühjahr recht häufig anzutreffen, die Männchen fliegen etwa 2 Wochen früher als die Weibchen. Die Falter fliegen von April - Juni, die Raupen leben an Wiesenschaumkraut und anderen niedrigen Pflanzen.
Der Aurorafalter ist der "Schmetterling des Jahres 2004"





Zitronenfalter (Gonepteryx rhamni)


 

Zitronenfalter Gonepteryx rhamni Raupe
Zitronenfalter Gonepteryx rhamni Raupe


19. 05. 14
Zitronenfalter
(Gonepteryx rhamni)
Raupe, gut 1 cm


19. 05. 14
Zitronenfalter
(Gonepteryx rhamni)
Raupe, gut 1 cm

Zitronenfalter Gonepteryx rhamni
Zitronenfalter Gonepteryx rhamni
Zitronenfalter Gonepteryx rhamni


17. 07. 05
Zitronenfalter
(Gonepteryx rhamni)


22. 04. 13
Zitronenfalter
(Gonepteryx rhamni)


08. 04. 13
Zitronenfalter
(Gonepteryx rhamni)

Zitronenfalter Gonepteryx rhamni
Zitronenfalter Gonepteryx rhamni
Zitronenfalter Gonepteryx rhamni


04. 08. 13
Zitronenfalter
(Gonepteryx rhamni)


05. 08. 13
Zitronenfalter
(Gonepteryx rhamni)


13. 03. 14
Zitronenfalter
(Gonepteryx rhamni)


 

Der Zitronenfalter ist in Deutschland der langlebigste Schmetterling: er wird fast ein Jahr alt. Seine Bestände hier sind in den letzten Jahren stark zurückgegangen, man trifft ihn heute nur noch vereinzelt an. Auch Raupen konnte ich trotz ausdauernder Suche erst 2014 wieder nachweisen. Die Falter fliegen von Juli - Juni, die Raupe lebt ausschließlich an Faulbaum.
Der Zitronenfalter ist der "Schmetterling des Jahres 2002"





Goldene Acht (Colias hyale)


 

Goldene Acht Colias hyale
Goldene Acht Colias hyale
Goldene Acht Colias hyale


16. 09. 06
Goldene Acht
(Colias hyale)


08. 10. 05
Goldene Acht
(Colias hyale)


07. 10. 05
Goldene Acht
(Colias hyale)

Goldene Acht Colias hyale
Goldene Acht Colias hyale


10. 08. 10
Goldene Acht
(Colias hyale)


06. 08. 13
Goldene Acht
(Colias hyale)


 

Die Goldene Acht ist allgemein nicht selten, kommt hier aber nur vereinzelt vor. Der Falter fliegt in 2 Generationen von Mai - Oktober, die Raupe lebt an verschiedenen Kleearten. Theoretisch könnte es sich bei den abgebildeten Tieren auch um verspätete, deutlich seltenere Colias alfacariensis handeln, die bis Anfang September fliegen. C. alfacariensis kommt an trocken-warmen Standorten vor, und zumindest die Bunte Kronwicke, Coronilla varia, eine Futterpflanze der Raupe, wächst hier in den Weinbergen stellenweise wild. Von der Unterseite her lassen sich die beiden Arten nicht unterscheiden, und von seiner schönen Seite hat sich mir der Falter bisher nicht präsentiert. Da er das ohnehin so gut wie nie tut, nahm ich das bislang nicht persönlich.





Postillion (Colias croceus)


 

Postillion Colias croceus
Postillion Colias croceus
Postillion Colias croceus


29. 07. 13
Postillion
(Colias croceus)
(det. Jürgen Hensle)


09. 08. 13
Postillion
(Colias croceus)


11. 08. 13
Postillion
(Colias croceus)
Wiese vor Weinberg

Postillion Colas croceus
Postillion Colias croceus
Postillion Colias croceus


11. 08. 13
Postillion
(Colias croceus)
(det. Peter Schmidt,
Jürgen Hensle)
Ungewöhnliche Variante
ohne gelbe Adern
in der Flügelspitze
Wiese vor Weinberg


23. 08. 13
Postillion
(Colias coceus)
Wiese vor Weinberg


23. 08. 13
Postillion
(Colias croceus)
Normale Variante
mit gelben Adern
in der Flügelspitze
Wiese vor Weinberg


 

Der Postillion Colias croceus ist ein typischer Wanderfalter: Im Mai / Juni fliegen die Tiere, von Süden kommend, über die Alpen in Deutschland ein. Hier bilden sich 1 - 2 Generationen, die von Juli - Oktober fliegen. Die überlebenden Exemplare fliegen anschließend nach Süden zurück. Der Postillion übersteht in keinem Stadium unseren Winter. Die Raupen leben an Esparsette und Kleearten.





Leptidea sinapis / reali


 

Senfweissling Leptidea sinapis reali
Senfweissling Leptidea sinapis reali
Senfweissling Leptidea sinapis reali


13. 08. 09
Senfweißling
(Leptidea sinapis / reali)


13. 08. 09
Senfweißling
(Leptidea sinapis / reali)


24. 08. 09
Senfweißling
(Leptidea sinapis / reali)


 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland V (Art der Vorwarnstufe)

Der Senfweißling ist am Stux selten, ich habe ihn hier bis 2005 über 20 Jahre nicht mehr gesehen. Er fliegt in 2 Generationen von April - August, die Raupe lebt an Hornklee und anderen Kleearten.

Vor einigen Jahren wurde erkannt, daß sich hinter dem Falter L. sinapis 2 Arten verbergen, die nur durch Genitaluntersuchung zu unterscheiden sind: L. sinapis und L. reali. Im Bonner Raum sollen beide Arten fliegen. Allein vom Photo kann man also nicht unterscheiden, welche Art man vor sich hat.





Besucher seit dem 25. 03. 2009



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