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Naturraum Stux



Wanzen (Heteroptera) 4



Raubwanzen, Sichelwanzen, Stachelwanzen, Stelzenwanzen und Gitterwanzen



Nähere Angaben, die den Ort der Aufnahme bzw. eventuelle Begleitumstände beschreiben,
entnehmen Sie bitte der Seite "Lebensraum Stux".

 

 

Familie Stelzenwanzen (Berytidae)


 

Berytinus clavipes


 

 
Berytinus clavipes
Berytinus clavipes
Berytinus clavipes

10. 04. 14
Berytinus sp., evtl. clavipes
(det. Frank Marquard)

10. 04. 14
Berytinus sp., evtl. clavipes
(det. Frank Marquard)

10. 04. 14
Berytinus sp., evtl. clavipes
(det. Frank Marquard)

 
Berytinus clavipes

10. 04. 14
Berytinus sp., evtl. clavipes
(det. Frank Marquard)


 

Berytinus clavipes wird knapp 1 cm lang. Man findet die Art hauptsächlich in trockenen Biotopen in der Streu unter Hauhechel-Arten (Ononis sp.). Nachts können die Tiere ans Licht kommen. Es überwintern die erwachsenen Tiere.



Metatropis rufescens


 

 
Metatropis rufescens Hexenkrautwanze
Metatropis rufescens Hexenkrautwanze
Metatropis rufescens Hexenkrautwanze

24. 09. 15
Metatropis rufescens
(conf. Gregor Tymann)

26. 09. 15
Metatropis rufescens

26. 09. 15
Metatropis rufescens

 
Metatropis rufescens Hexenkrautwanze

26. 09. 15
Metatropis rufescens


 

Metatropis rufescens, die Hexenkrautwanze, wird um die 1 cm lang. Die in der Bewegung eher phlegmatischen Wanzen leben an eher feuchten Biotopen, wo ihre ausschließlichen Wirtspflanzen, Hexenkraut-Arten (Circaea sp.), vorkommen. Ich finde sie an Großem Hexenkraut (Circaea lutetiana) an einer feuchteren Stelle im Garten. Es überwintern die erwachsenen Tiere.



Familie Raubwanzen (Reduviidae)


 

Die Familie der Raubwanzen (Reduviidae) ist sehr artenreich: von etwa 7000 Arten weltweit kommen aber nur 13 auch in Deutschland vor, meist in Wärmegebieten. Alle sind Räuber, die sich von Insekten oder anderen Gliederfüßern ernähren; manche tropische Arten saugen auch Blut von Säugetieren und gelten als gefürchtete Krankheitsüberträger. Einige Arten, wie die auch in Deutschland vorkommende Gattung Rhynocoris, können sehr schmerzhaft stechen; der Stich ist wesentlich stärker als der einer Biene oder Wespe. Da aber - auf Grund der Biotopansprüche - der Mensch kaum mit ihnen in Berührung kommt und die Wanzen nur zur Verteidigung zustechen, ist die Gefahr eines Raubwanzensticht fast bei Null, jedenfalls, wenn man nicht gerade Wanzenforscher ist.





Rote Mordwanze Rhinocoris iracundus


 

 
Rote Mordwanze Rhinocoris iracundus Raubwanze
Rote Mordwanze Rhinocoris iracundus Raubwanze
Rote Mordwanze Rhinocoris iracundus Raubwanze

08. 11. 15
Rote Mordwanze
(Rhinocoris iracundus)
Larve, ca. 5 mm

25. 05. 07
Rote Mordwanze
(Rhinocoris iracundus)
mittlere Weinberge

19. 05. 05
Rote Mordwanze
(Rhinocoris iracundus)
Larve

 
Rote Mordwanze Rhinocoris iracundus Raubwanze
Rote Mordwanze Rhinocoris iracundus Raubwanze
Rote Mordwanze Rhinocoris iracundus Raubwanze

29. 06. 16
Rote Mordwanze
(Rhinocoris iracundus)

06. 07. 16
Rote Mordwanze
(Rhinocoris iracundus)
Kopula

06. 07. 16
Rote Mordwanze
(Rhinocoris iracundus)
Kopula

 
Rote Mordwanze Rhinocoris iracundus Raubwanze
Rote Mordwanze Rhinocoris iracundus Raubwanze
Rote Mordwanze Rhinocoris iracundus Raubwanze

29. 06. 16
Rote Mordwanze
(Rhinocoris iracundus)
Kopula

25. 02. 14
Rote Mordwanze
(Rhinocoris iracundus)
Larve, ca. 5 mm

25. 02. 14
Rote Mordwanze
(Rhinocoris iracundus)
Larve, ca. 5 mm


 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland: V (Art der Vorwarnstufe)
Diese wärmeliebende, knapp 2 cm groß werdende Art findet man hier vereinzelt, entweder auf den steinigen, karg bewachsen, sonnenbeschienen Bereichen des Stuxes oder im Sommer auf Blüten sitzend. Die Tiere, deren Larven wie kleine Monster aussehen, ernähren sich räuberisch von anderen Insekten. Zur Verteidigung können sich die Tiere mit ihrem Stachel äußerst wirkungsvoll zur Wehr setzen, wie einmal mein Vater am eigenen Leib erfahren mußte. Ein Bienenstich ist wesentlich harmloser.





Große Raubwanze (Reduvius personatus)


 

 
Große Raubwanze Reduvius personatus
Große Raubwanze Reduvius personatus
Große Raubwanze Reduvius personatus

04. 07. 15
Große Raubwanze
(Reduvius personatus)

04. 07. 15
Große Raubwanze
(Reduvius personatus)

04. 07. 15
Große Raubwanze
(Reduvius personatus)

 
Große Raubwanze Reduvius personatus
Große Raubwanze Reduvius personatus
Große Raubwanze Reduvius personatus

23. 07. 05
Große Raubwanze
(Reduvius personatus)

23. 07. 05
Große Raubwanze
(Reduvius personatus)

23. 07. 05
Große Raubwanze
(Reduvius personatus)


 

Die Große Raubwanze ist ebenfalls knapp 2 cm groß, noch etwas größer als die Rote Mordwanze, und damit unsere größte Wanze. Sie ist ein Kulturfolger, die in hohlen Bäumen, Schuppen o. ä. lebt und nachts auf Beutefang geht.





Familie Sichelwanzen (Nabidae)


 




 

Weltweit gibt es etwa 500 Arten der Sichelwanzen (Nabidae), von denen in Deutschland 16 Arten vorkommen sollen. Sie alle leben sowohl als Larven als auch als Imago von tierischer Kost (Insekten, Spinnen etc.). Einige Arten, speziell aus der Gattung Nabis, sind vom Foto her nicht oder nur schwer zu unterscheiden.





Alloeorhynchus flavipes


 

 
Alloeorhynchus flavipes Sichelwanze
Alloeorhynchus flavipes Sichelwanze
Alloeorhynchus flavipes Sichelwanze

02. 04. 15
Alloeorhynchus flavipes
Gefunden in Moospolstern

02. 04. 15
Alloeorhynchus flavipes
(conf. Gregor Tymann)
Gefunden in Moospolstern

27. 03. 14
Alloeorhynchus flavipes

 
Alloeorhynchus flavipes Sichelwanze
Alloeorhynchus flavipes Sichelwanze
Alloeorhynchus flavipes Sichelwanze

17. 03. 15
Alloeorhynchus flavipes
Gefunden unter Moos

17. 03. 15
Alloeorhynchus flavipes
Gefunden unter Moos

12. 04. 15
Alloeorhynchus flavipes
Gefunden unter Moos


 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland 2/3 (stark gefährdet / gefährdet)
Alloeorhynchus flavipes ist eine mediterran-kaukasische Art, die in Deutschland bislang nur in den süddeutschen Wärmegebieten, bis etwa zur Mainlinie, nachgewiesen wurde; Unkel dürfte also jetzt das nördlichste Verbreitungsgebiet sein. Alloeorhynchus flavipes, die etwa 5 mm groß wird und als erwachsenes Exemplar überwintert, soll sich hauptsächlich von Bodenwanzen ernähren. Ich finde sie regelmäßig im Frühjahr in der Moosschicht.





Himacerus apterus


 

 
Himacerus apterus Sichelwanze Larve
Himacerus apterus Sichelwanze Larve
Himacerus apterus Sichelwanze Larve

05. 06. 14
Himacerus apterus
Larve
Weinberge Belz,
auf Färberwaid

11. 06. 14
Himacerus apterus
Larve

17. 06. 14
Himacerus apterus
Larve

 
Himacerus apterus Sichelwanze Larve
Himacerus apterus Sichelwanze Larve
Himacerus apterus Sichelwanze Larve

20. 06. 14
Himacerus apterus
Larve

20. 06. 14
Himacerus apterus
Larve

20. 06. 14
Himacerus apterus
Larve

 
Himacerus apterus Sichelwanze
Himacerus apterus Sichelwanze
Himacerus apterus Sichelwanze

01. 09. 14
Himacerus apterus
Wiese neben Bach

<

01. 09. 14
Himacerus apterus
Wiese neben Bach

01. 09. 14
Himacerus apterus
Wiese neben Bach

 
Himacerus apterus Sichelwanze
Himacerus apterus Sichelwanze
Himacerus apterus Sichelwanze

23. 09. 14
Himacerus apterus

<

23. 09. 14
Himacerus apterus

23. 09. 14
Himacerus apterus


 

Die gut 1 cm lang werdende Himacerus apterus ist eine am Stux recht häufig vorkommende, räuberische Sichelwanzen-Art auf höheren Kräutern und Büschen.





Himacerus major


 

 
Himacerus major Larve
Himacerus major Larve
Himacerus major Larve

31. 05. 14
Himacerus major
Larve
(conf. Frank Marquard)
Geklopft aus Wermut,
Felswand hinter Weinberg

31. 05. 14
Himacerus major
Larve
(conf. Frank Marquard)
Geklopft aus Wermut,
Felswand hinter Weinberg

31. 05. 14
Himacerus major
Larve
(conf. Frank Marquard)
Geklopft aus Wermut,
Felswand hinter Weinberg

 
Himacerus major
Himacerus major
Himacerus major

11. 06. 14
Himacerus major
(conf. Frank Marquard)
Aus Larve von 31. 05. 14

11. 06. 14
Himacerus major
(conf. Frank Marquard)
Aus Larve von 31. 05. 14

11. 06. 14
Himacerus major
(conf. Frank Marquard)
Aus Larve von 31. 05. 14

 
Himacerus major
Himacerus major
Himacerus major

17. 07. 16
Himacerus major
Fundort:
Öko-Weinberge Belz

05. 09. 14
Himacerus major
Geklopft aus Wermut,
Felswand hinter Weinberg

05. 09. 14
Himacerus major
Geklopft aus Wermut,
Felswand hinter Weinberg


 

Himacerus major wird bis knapp 1 cm lang ud ein Bewohner von Grasland, sowohl trocken als auch feucht. Die Tiere, die bevorzugt am Boden leben, ernähren sich ausschließlich von anderen Kleintieren. Sie überwintern im Eistadium.



Himacerus mirmicoides


 

 
Himacerus mirmicoides Sichelwanze Larve

29. 07. 16
Himacerus mirmicoides
Larve

 
Himacerus mirmicoides Sichelwanze
Himacerus mirmicoides Sichelwanze
Himacerus mirmicoides Sichelwanze

15. 03. 15
Himacerus mirmicoides
(conf. Frank Marquard)

16. 03. 16
Himacerus mirmicoides

11. 03. 14
Himacerus mirmicoides
Weinberg vor Bürgerhaus

 
Himacerus mirmicoides Sichelwanze
Himacerus mirmicoides Sichelwanze

15. 03. 08
Himacerus mirmicoides
(det. Ringo Dietze)
Makroptere Form

08. 04. 15
Himacerus mirmicoides


 

Himacerus mirmicoides ist eine allgemein recht häufige Art der Krautschicht, die knapp 1 cm groß werden kann; hier am Stux kommt sie nur vereinzelt vor. Meist treten die erwachsenen Tiere als kurzflügelige Form auf; seltener ist die langflügelige (makroptere) Form. Die Tiere leben räuberisch, hauptsächlich von anderen Insekten.





Nabis sp., ferus


 

 
Nabis ferus Sichelwanze

31. 03. 07
Nabis sp., ferus - Gruppe
Weibchen
(det. Ringo Dietze)


 

Die Nabis - Arten der ferus - Gruppe lassen sich nur durch Geschlechtsuntersuchung bestimmen, und selbst die funktioniert nur bei den Männchen. Die Tiere werden etwa 1 cm groß, leben auf Kräutern und Büschen und ernähren sich räuberisch.





Nabis sp., rugosus / brevis


 

 
Nabis rugosus brevis Sichelwanze
Nabis rugosus brevis Sichelwanze
Nabis rugosus brevis Sichelwanze

27. 04. 12
Nabis sp., rugosus / brevis
Weibchen

07. 05. 08
Nabis sp., rugosus / brevis
Weibchen
(det. Ringo Dietze)

23. 03. 10
Nabis sp., rugosus / brevis
Weibchen
(conf. Ringo Dietze)

 
Nabis rugosus brevis Sichelwanze
Nabis rugosus brevis Sichelwanze
Nabis rugosus brevis Sichelwanze

23. 03. 15
Nabis sp., verm. rugosus
(det. Gregor Tymann)

23. 03. 15
Nabis sp., verm. rugosus

23. 03. 15
Nabis sp., verm. rugosus


 

Die Nabis - Arten der rugosus-Gruppe (Nabis brevis und rugosus) lassen sich - wie bei der ferus-Gruppe - nur durch Geschlechtsuntersuchung bestimmen, und selbst die funktioniert nur bei den Männchen. Die Tiere werden etwa 1 cm groß, leben auf Kräutern und Büschen und ernähren sich räuberisch.





Prostemma guttula


 

 
Prostemma guttula Sichelwanze
Prostemma guttula Sichelwanze
Prostemma guttula Sichelwanze

07. 04. 07
Prostemma guttula
Geflügelte (makroptere) Form
(det. Andreas Müller)

07. 04. 07
Prostemma guttula
Geflügelte (makroptere) Form
(det. Andreas Müller)

07. 04. 07
Prostemma guttula
Geflügelte (makroptere) Form

 
Prostemma guttula Sichelwanze
Prostemma guttula Sichelwanze
Prostemma guttula Sichelwanze

20. 03. 15
Prostemma guttula
ungeflügelte (aptere) Form
Gefunden unter Moos

03. 05. 08
Prostemma guttula
ungeflügelte (aptere) Form
mit einer Wanze als Beute

25. 04. 12
Prostemma guttula
ungeflügelte (aptere) Form

 
Prostemma guttula Sichelwanze
Prostemma guttula Sichelwanze
Prostemma guttula Sichelwanze

25. 04. 12
Prostemma guttula
 

13. 04. 10
Prostemma guttula
(conf. Ringo Dietze)
Geflügelte (makroptere) Form

25. 04. 12
Prostemma guttula


 

Prostemma guttula ist eine recht seltene Art trocken-warmer Habitate, die etwa 1 cm groß wird. Meist findet man die erwachsenen Tiere als "aptere" Exemplare, also ungeflügelte. Die "makroptere", also geflügelte, Variante scheint ausgesprochen selten zu sein, denn im Internet konnte ich kein Bild davon finden. Die Art soll sich ausschließlich von anderen Wanzen ernähren; da ich die Tiere stets in unmittelbarer Nähe oder mitten unter Melanocoryphus - albomaculatus - Ansammlungen fand, liegt die Vermutung nahe, daß diese Tiere hier die bevorzugte Beute bilden.






Familie Blumenwanzen (Anthocoridae)



 

Die Familie der Blumenwanzen oder Anthocoridae ist in Deutschland mit etwa 50 Arten vertreten, die allesamt zu den kleineren Wanzen gehören und über 5 mm Körpergröße nicht hinausgehen. Häufig sieht man sie auf Blüten sitzen, wo sie Pollen besaugen, was ihnen ihren deutschen Namen eingetragen hat. Die Hauptnahrung besteht aber aus tierischer Kost, besonders Blattläusen; einige Arten werden zur biologischen Schädlingsbekämpfung gezielt kommerziell gezüchtet.





Amphiareus obscuriceps


 

 
Amphiareus obscuriceps Blumenwanze
Amphiareus obscuriceps Blumenwanze
Amphiareus obscuriceps Blumenwanze

28. 09. 12
Amphiareus obscuriceps
(det. Frank Marquard,
Ringo Dietze)


 

28. 09. 12
Amphiareus obscuriceps
(det. Frank Marquard,
Ringo Dietze)


 

30. 09. 12
Amphiareus obscuriceps


 
 
Amphiareus obscuriceps Blumenwanze
Amphiareus obscuriceps Blumenwanze
Amphiareus obscuriceps Blumenwanze

30. 09. 12
Amphiareus obscuriceps


30. 09. 12
Amphiareus obscuriceps


30. 09. 12
Amphiareus obscuriceps
Larve


 

Amphiareus obscuriceps wird nur max. 3 mm lang, ist also ein echter Winzling. Die Art ist häufig in der Bodenstreu oder an vermodernden Pflanzenresten zu finden, wo sie Insekten etc. nachstellt, die noch wesentlich kleiner sind (etwa Staubläuse). Bei uns im Garten ist sie im abgeschnittenen und aufgeschichteten Staudenmaterial häufig zu finden.





Anthocoris sp.


 

 
Anthocoris Blumenwanze
Anthocoris Blumenwanze
Anthocoris Blumenwanze

20. 07. 11
Anthocoris sp.

20. 07. 11
Anthocoris sp.
(det. Frank Marquard)

20. 07. 11
Anthocoris sp.

 
Anthocoris Blumenwanze
Anthocoris Blumenwanze

05. 05. 15
Anthocoris sp.
(conf. Arp auf
insektenfotos.de)

05. 05. 15
Anthocoris sp.


 

Die Gattung Anthocoris ist mit einem Dutzend Arten in Deutschland vertreten. Unabhängig von ihrer sonstigen, je nach Art verschiedenen, Habitatbindung saugen die Tiere, die als Imago überwintern, im Frühjahr oft an Pollen von Weidenkätzchen.





Orius sp., evtl. niger


 

 
Orius niger
Orius niger
Orius niger

11. 10. 12
Orius sp., evtl. niger
2 mm

11. 10. 12
Orius sp., evtl. niger
2 mm

11. 10. 12
Orius sp., evtl. niger
2 mm


 

7 Orius-Arten gibt es in Deutschland, die sich alle durch ihre geringe Größe von knapp 2 bis max. 3 mm auszeichnen.
Orius niger wird 2 mm lang. Die Art ist in Deutschland in trockene-warmen, offenen Gelände allgemein häufig. Die Art besaugt bevorzugt Blütenpollen, saugt aber auch kleine Insekten wie Blattläuse aus.





Familie Netzwanzen, Gitterwanzen (Tingidae)




Die Gitterwanzen oder Netzwanzen (Tingidae) ist eine Familie kleiner, maximal (in Deutschland) 5 mm großer Wanzen, von denen weltweit mehr als 2000 Arten vorkommen, davon in Deutschland und Österreich etwa 75. Meist handelt es sich um äußerst filigrane Erscheinungen. Alle Arten ernähren sich ausschließlich von Pflanzensäften.





Dictyla humuli


 

 
Dictyla humuli Gitterwanze Unkel
Dictyla humuli Gitterwanze Unkel
Dictyla humuli Gitterwanze Unkel

19. 04. 12
Dictyla humuli
(conf. Frank Marquard)
Weinberge Belz

19. 04. 12
Dictyla humuli
(conf. Frank Marquard)
Weinberge Belz

19. 04. 12
Dictyla humuli
(conf. Frank Marquard)
Weinberge Belz


 

Dictyla humuli wird knapp 4 mm lang. Die nicht häufige Art lebt meist im Wurzelbereich von Beinwell (Symphytum officinale); nur selten ist sie, wie hier, an Natternkopf (Echium vulgare) anzutreffen. Es überwintern die erwachsenen Tiere.





Dictyonota fuliginosa


 

 
Dictyonota fuliginosa Gitterwanze
Dictyonota fuliginosa Gitterwanze

02. 07. 12
Dictyonota fuliginosa
8det. Frank Marquard)

02. 07. 12
Dictyonota fuliginosa
8det. Frank Marquard)


 

Dictyonota fuliginosa ist mit bis zu 0,5 cm eine der größter Gitterwanzen Deutschlands. Das Tier ist nicht gerade häufig auf Schmetterlingsblütern, besonders Besenginster (Cytisus scoparius) zu finden. Im Unterschied zu Dictyonota strichnocera sind die Fühler braun. Es überwintern die Eier.





Dictyonota strichnocera


 

 
Dictyonota strichnocera Gitterwanze

25. 06. 16
Dictyonota cf. strichnocera
(det. Georg Tymann)


 

Dictyonota strichnocera wird knapp 0,5 cm lang. Wie ihre Schwesterart Dictyonota fuliginosa lebt sie an Ginsterarten, besonders Besenginster (Cytisus scoparius), hat aber schwarze, unbehaarte Fühler. Erwachsene Tiere findet man von Juni - Oktober; es überwintern die Eier, evtl. auch erwachsene Tiere in der Bodenstreu.


Tingis cardui


 

 
Tingis cardui Gitterwanze Unkel
Tingis cardui Gitterwanze Unkel
Tingis cardui Gitterwanze Unkel

24. 04. 12
Tingis cardui
(conf. Frank Marquard)
Mittlere Weinberge

24. 04. 12
Tingis cardui
(conf. Frank Marquard)
Mittlere Weinberge

24. 04. 12
Tingis cardui
(conf. Frank Marquard)
Mittlere Weinberge

 
Tingis cardui Gitterwanze Unkel
Tingis cardui Gitterwanze Unkel
Tingis cardui Gitterwanze Unkel

24. 04. 12
Tingis cardui
(conf. Frank Marquard)
Mittlere Weinberge

24. 04. 12
Tingis cardui
(conf. Frank Marquard)
Mittlere Weinberge

24. 04. 12
Tingis cardui
(conf. Frank Marquard)
Mittlere Weinberge


 

Tingis cardui wird knapp 4 mm lang. Die recht häufige Art ist ausschließlich an Disteln (Cirsium sp., Carduus sp.) gebunden. Es überwintern die Imagos.





Tingis pilosa


 

 
Tingis pilosa Gitterwanze
Tingis pilosa Gitterwanze
Tingis pilosa Gitterwanze

30. 05. 12
Tingis pilosa
(conf. Frank Marquard)

30. 05. 12
Tingis pilosa
(conf. Frank Marquard)

30. 05. 12
Tingis pilosa
(conf. Frank Marquard)


 

Die Gitterwanze Tingis pilosa wird bis zu 4 mm lang. Sie ist allgemein nicht selten und meist an Lippenblütler (Lamiaceae) zu finden. Die Exemplare vom 30. 05. 12 fand ich an Stachys sp. Es überwintern die erwachsenen Tiere.





Familie Stachelwanzen (Acanthosomatidae)


 

Die Stachelwanzen oder Acanthosomatidae ist eine vergleichsweise recht artenarme Wanzenfamilie mit weltweit etwa 180 Arten, davon 8 Arten in Europa. Alle Arten besaugen Pflanzen. Viele Arten sind recht groß und farbenprächtig und halten sich meist auf Geholzen oder in der höheren Krautschicht auf.


 





Acanthosoma haemorrhoidale


 

 
Acanthosoma haemorrhoidale Stachelwanze
Acanthosoma haemorrhoidale Stachelwanze
Acanthosoma haemorrhoidale Stachelwanze

21. 05. 15
Acanthosoma haemorrhoidale
Fundort:
Auf dem Stux

21. 05. 15
Acanthosoma haemorrhoidale
Fundort:
Auf dem Stux

21. 05. 15
Acanthosoma haemorrhoidale
Fundort:
Auf dem Stux

 
Acanthosoma haemorrhoidale Stachelwanze
Acanthosoma haemorrhoidale Stachelwanze
Acanthosoma haemorrhoidale Stachelwanze

21. 05. 15
Acanthosoma haemorrhoidale
Fundort:
Auf dem Stux

21. 08. 08
Acanthosoma haemorrhoidale
Larve
Auf dem Stux,
geklopft von Eiche

03. 05. 09
Acanthosoma haemorrhoidale
Auf dem Stux,
geklopft von Eiche


 

Acanthosoma haemorrhoidale ist mit bis zu fast 2 cm eine recht große Wanze; sie kommt hier am Stux nur vereinzelt vor. Die Tiere befinden sich meist auf Büschen und Bäumen und ernähren sich rein pflanzlich durch Pflanzen- und Beerensäfte. Die erwachsenen Tiere überwintern.





Elasmostethus interstinctus


 

 
Elasmostethus interstinctus

27. 05. 05
Elasmostethus interstinctus

 
Elasmostethus interstinctus
Elasmostethus interstinctus
Elasmostethus interstinctus

01. 06. 15
Elasmostethus interstinctus
(conf. Frank Marquard)

01. 06. 15
Elasmostethus interstinctus

01. 06. 15
Elasmostethus interstinctus


 

Elasmostethus interstinctus finde ich hier nur vereinzelt, und ausschließlich abends am Licht. Die Wanze wird bis zu 1 cm groß und kommt in fast ganz Asien, Europa und Nordamerika, einschl Kanada und Alaska, vor.




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