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Naturraum Stux



Wanzen (Heteroptera) 2



Nähere Angaben, die den Ort der Aufnahme bzw. eventuelle Begleitumstände beschreiben,
entnehmen Sie bitte der Seite "Lebensraum Stux".



 

Randwanzen, Glasflügelwanzen, Feuerwanzen und Wolfsmilchwanzen



Familie Randwanzen oder Lederwanzen (Coreidae)



 

Weltweit gibt es etwa 2000 Arten Rand- bzw. Lederwanzen (Coreidae), in Deutschland sind 19 Arten nachgewiesen. Sie alle saugen Pflanzensäfte, wobei einige Arten in der Landwirtschaft schädlich werden können. Alle in Deutschland vorkommenden Arten überwintern als Imago.





Ceraleptus gracilicornis



 

Ceraleptus gracilicornis Randwanze
Ceraleptus gracilicornis Randwanze
Ceraleptus gracilicornis Randwanze

05. 05. 15
Ceraleptus gracilicornis
(det. Arp Kruithof)
Wiese am Hähnerbach

12. 05. 16
Ceraleptus gracilicornis
(conf. Ringo Dietze)

12. 05. 16
Ceraleptus gracilicornis

Ceraleptus gracilicornis Randwanze
Ceraleptus gracilicornis Randwanze
Ceraleptus gracilicornis Randwanze

01. 09. 14
Ceraleptus gracilicornis

01. 09. 14
Ceraleptus gracilicornis

01. 09. 14
Ceraleptus gracilicornis


 

Bei Ceraleptus gracilicornis, die gut 1 Zentimeter lang wird, handelt es sich um eine weitere mediterrane Art, deren Vorkommen in Deutschland auf Wärmeinseln beschränkt ist. Hier am Stux ist sie im Sommer recht häufig zu finden.





Ceraleptus lividus



 

Ceraleptus lividu Randwanze
Ceraleptus lividus Randwanze
Ceraleptus lividus Randwanze

04. 04. 07
Ceraleptus lividus
(conf. Ringo Dietze)
Wiese zwischen Weinbergen,
unter einem Stein

04. 04. 07
Ceraleptus lividus

05. 05. 08
Ceraleptus lividus
(conf. Jürgen Peters)

Ceraleptus lividus Randwanze
Ceraleptus lividus Randwanze

05. 05. 08
Ceraleptus lividus

15. 05. 08
Ceraleptus lividus


 

Ceraleptus lividus wird gut 1 cm groß. Es handelt sich dabei um eine südeuropäische Art, die in Deutschland nur vereinzelt an trocken-warmen Stellen vorkommt. Hier ist sie überraschend häufig.





Randwanze (Coreus marginatus)



 

Randwanze Coreus marginatus
Randwanze Coreus marginatus
Randwanze Coreus marginatus

10. 04. 16
Randwanze
(Coreus marginatus)
Öko-Weinberge Belz

10. 04. 16
Randwanze
(Coreus marginatus)
Öko-Weinberge Belz

10. 04. 16
Randwanze
(Coreus marginatus)
Öko-Weinberge Belz

Randwanze, Coreus marginatus
Randwanze, Coreus marginatus

03. 09. 14
Randwanze
(Coreus marginatus)
Wiese vor Stux

04. 10. 14
Randwanze
(Coreus marginatus)


 

Die Randwanze Coreus marginatus ist bei uns wie fast überall recht häufig. Die Tiere saugen gerne an größeren, saftreichen Blättern; in unserem Garten hat es ihnen der Rhabarber besonders angetan.





Coriomeris denticulatus



 

Coriomeris denticulatus Randwanze
Coriomeris denticulatus Randwanze
Coriomeris denticulatus Randwanze

21. 05. 12
Coriomeris denticulatus

08. 05. 08
Coriomeris denticulatus

05. 05. 08
Coriomeris denticulatus
(conf. Jürgen Peters)

Coriomeris denticulatus Randwanze
Coriomeris denticulatus Randwanze
Coriomeris denticulatus Randwanze

30. 05. 08
Coriomeris denticulatus

11. 05. 11
Coriomeris denticulatus

11. 05. 11
Coriomeris denticulatus


 

Coriomeris denticulatus ist eine knapp 1 cm große, recht häufige Wanzenart trockener Biotope, die hier vereinzelt zu finden ist. Von anderen, ähnlichen Arten unterscheidet sie sich durch den gezähnten Halsschild. Die Tiere sollen gerne auf Kleearten sitzen. Erwachsene Tiere sind ganzjährig bei geeignetem Wetter zu finden.





Enoplops scapha



 

Enoplops scapha Larve
Enoplops scapha Larve
Enoplops scapha Larve

13. 09. 11
Enoplops scapha
Larve
(det. Arp Kruithof)
Wiese vor Weinberg

30. 09. 14
Enoplops scapha
Larve
(det. Arp Kruithof)
Wiese vor Weinberg

30. 09. 14
Enoplops scapha
Larve
(det. Arp Kruithof)
Wiese vor Weinberg

Enoplops scapha Randwanze
Enoplops scapha Randwanze
Enoplops scapha Randwanze

15. 04. 15
Enoplops scapha

15. 04. 15
Enoplops scapha

04. 03. 14
Enoplops scapha

Enoplops scapha Randwanze
Enoplops scapha Randwanze
Enoplops scapha Randwanze

29. 06. 09
Enoplops scapha

21. 09. 15
Enoplops scapha

04. 03. 14
Enoplops scapha


 

Die etwa 1 cm große Enoplops scapha kommt gerne in trockenen und besonnten Lagen vor, am Stux gerne auf Brombeere direkt am Fels





Gonocerus acuteangulatus



 

Gonocerus acuteangulatus
Gonocerus acuteangulatus
Gonocerus acuteangulatus

28. 04. 15
Gonocerus acuteangulatus
Fundort:
Auf dem Stux

28. 04. 15
Gonocerus acuteangulatus
Fundort:
Auf dem Stux

28. 04. 15
Gonocerus acuteangulatus
(det. Jürgen Peters)
Fundort:
Auf dem Stux

Gonocerus acuteangulatus
Gonocerus acuteangulatus
Gonocerus acuteangulatus

19. 06. 10
Gonocerus acuteangulatus

08. 05. 10
Gonocerus acuteangulatus

06. 05. 09
Gonocerus acuteangulatus
(conf. Ringo Dietze)


 

Gonocerus acuteangulatus erreicht eine Länge von 15 mm. Es handelt sich um eine mediterrane Art, das Vorkommen in Deutschland ist nur vereinzelt und auf Wärmeinseln beschränkt. Hier am Stux ist die Art gar nicht so selten zu finden, häufig auf Schlehe oder Brombeere.





Leptoglossus occidentalis



 

Kiefernwanze Leptoglossus occidentalis
Kiefernwanze Leptoglossus occidentalis
Kiefernwanze Leptoglossus occidentalis

05. 03. 16
Leptoglossus occidentalis

05. 03. 16
Leptoglossus occidentalis

05. 03. 16
Leptoglossus occidentalis

Kiefernwanze Leptoglossus occidentalis
Kiefernwanze Leptoglossus occidentalis
Kiefernwanze Leptoglossus occidentalis

05. 03. 16
Leptoglossus occidentalis

05. 03. 16
Leptoglossus occidentalis

05. 03. 16
Leptoglossus occidentalis


 

Die Amerikanische Kiefern- oder Zapfenwanze (Leptoglossus occidentalis) wird bis zu 2 cm lang. Wie es ihr deutscher Name nahelegt, saugen die Tiere an den Samen von Nadelbäumen, besonders von Kiefern. Über größere Schäden (Nadelbaum-Saatgut? Pinienkern-Anbau?) ist in Europa bislang nichts bekannt, in Saatgut-Baumschulen in Amerika gilt sie jedoch als Schädling.

Die ursprünglich im Westen Nordamerikas (westlich der Rocky Mountains) beheimatete Art begann sich Mitte des 20. Jh. ostwärts auszudehnen und erreichte 1990 die Ostküste der USA. In Europa wurde die Art erstmals 1999 in Italien nachgewiesen, von wo aus sie sich rasch nordwärts ausbreitete und heute fast ganz Europa besiedelt; der Erstnachweis in Deutschland gelang 2006. 2008 wurde die Art zudem in Japan nachgewiesen (Quelle der Daten: Wikipedia).





Syromastes rhombeus



 

Syromastes rhombeus
Syromastes rhombeus
Syromastes rhombeus

28. 09. 14
Syromastes rhombeus

28. 09. 14
Syromastes rhombeus

18. 09. 14
Syromastes rhombeus

Syromastes rhombeus
Syromastes rhombeus
Syromastes rhombeus

05. 09. 14
Syromastes rhombeus
Mittlere Weinberge,
an Wermut

05. 09. 14
Syromastes rhombeus
Mittlere Weinberge,
an Wermut

05. 09. 14
Syromastes rhombeus
Mittlere Weinberge,
an Wermut


 

Syromastes rhombeus wird etwa 1 cm groß und ist eine Art trockener, warmer Habitate. Sie ist hier nur vereinzelt zu beobachten.





Familie Krummfühlerwanzen (Alydidae)



 

Weltweit kommen etwa 250 Arten der Krummfühlerwanzen vor, in Deutschland sind davon lediglich 3 Arten nachgewiesen, 2 davon wiederum nur von wenigen alten Funden aus Süddeutschland. Alle Arten saugen an Pflanzen.





Alydus calcaratus



 

Alydus calcaratus Krummfühlerwanze Unkel
Alydus calcaratus Krummfühlerwanze Unkel
Alydus calcaratus Krummfühlerwanze Unkel

04. 06. 11
Alydus calcaratus
Larve

04. 06. 11
Alydus calcaratus
Larve
(conf. E. Marquard)

31. 08. 05
Alydus calcaratus
Larve
(det. Ringo Dietze)

Alydus calcaratus Krummfühlerwanze Unkel
Alydus calcaratus Krummfühlerwanze Unkel
Alydus calcaratus Krummfühlerwanze Unkel

12. 08. 05
Alydus calcaratus

14. 07. 05
Alydus calcaratus

02. 08. 10
Alydus calcaratus
(conf. Bine Schmitz)


 

Alydus calcaratus ist eine häufige Art auf niedrigen Kräutern in trockenen, sonnigen Lagen, am Stux habe ich sie bislang ausschließlich auf niedrigen Pflanzen direkt am Fels gefunden.
Die ameisenähnlichen Larven dagegen fand ich stets in der Nähge eines Nestes Roter Waldameisen; ob sie da durch ihre Mimikri profitieren, weiß ich aber nicht.





Familie Glasflügelwanzen (Rhopalidae)



 

Zur Familie der Glasflügelwanzen (Rhopalidae) werden weltweit etwa 200 Arten gerechnet, von denen 15 auch in Deutschland vorkommen. Alle Arten besaugen, sowohl als Larve als auch als Imago, Pflanzen und deren Früchte. Manche Arten, speziell aus der Gattung Rhopalus, sind vom Foto her nur schwer bis gar nicht zu bestimmen.





Corizus hyoscyami



 

Corizus hyoscyami, Glasflügelwanze Larve Unkel
Corizus hyoscyami, Glasflügelwanze Larve Unkel
Corizus hyoscyami, Glasflügelwanze Larve Unkel

19. 09. 12
Corizus hyoscyami

19. 09. 12
Corizus hyoscyami

19. 09. 12
Corizus hyoscyami

Corizus hyoscyami Glasflügelwanze Unkel
Corizus hyoscyami Glasflügelwanze Unkel
Corizus hyoscyami Glasflügelwanze Unkel

03. 05. 12
Corizus hyoscyami

16. 05. 08
Corizus hyoscyami

03. 05. 12
Corizus hyoscyami

Corizus hyoscyami Glasflügelwanze Unkel
Corizus hyoscyami Glasflügelwanze Unkel
Corizus hyoscyami Glasflügelwanze Unkel

18. 06. 08
Corizus hyoscyami

26. 06. 08
Corizus hyoscyami
(conf. Ringo Dietze)
Ungewöhnlich gefärbtes Tier

11. 07. 10
Corizus hyoscyami
 


 

Corizus hyoscyami, die etwa 1 cm große wird, kommt auf den dem Stux vorgelagerten Wiesen vereinzelt vor, meist auf Korbblütern; sie ist auch sonst keine häufige Art.





Liorhyssus hyalinus



 

Liorhyssus hyalinus Unkel
Liorhyssus hyalinus Unkel
Liorhyssus hyalinus Unkel

09. 09. 09
Liorhyssus hyalinus
(conf. Frank Marquard)
Fundort:
Auf dem Stux

09. 09. 09
Liorhyssus hyalinus
(conf. Frank Marquard)
Fundort:
Auf dem Stux

09. 09. 09
Liorhyssus hyalinus
(conf. Frank Marquard)
Fundort:
Auf dem Stux


 

Liorhyssus hyalinus wird bis zu 7 mm lang. Die Art ist in tropischen und subtropischen Gebieten weltweit verbreitet und dringt seit einigen Jahrzehnten vom Mittelmeerraum aus in Deutschland nordwärts vor; mittlerweile wurde Norddeutschland erreicht. Die Art bewohnt die Krautschicht trocken-warmer Habitate und überwintert als Imago.





Myrmus miriformis



 

Myrmus miriformis Glasflügelwanze Unkel

01. 10. 07
Myrmus miriformis
Fundort: Auf dem Stux, Sonnenwiese


 

Myrmus miriformis, die bis 1 cm groß wird, ist eine allgemein recht häufige Art und meist auf ungemähten Wiesen anzutreffen. Hier ist sie nur vereinzelt zu finden.





Rhopalus parumpunctatus



 

Rhopalus parumpunctatus
Rhopalus parumpunctatus

07. 09. 07
Rhopalus parumpunctatus
(det. Margarita Auer)
Fundort: Wiese vor Weinberg

07. 09. 07
Rhopalus parumpunctatus


 

Rhopalus poarumpunctatus wird etwa 7 mm groß; dieses Tier ist bislang ein Einzelfund auf den den Weinbergen vorgelagerten Wiesen.





Rhopalus subrufus



 

Rhopalus subrufus
Rhopalus subrufus
Rhopalus subrufus

01. 04. 15
Rhopalus subrufus
(conf. Frank Marquard)

01. 04. 15
Rhopalus subrufus
(conf. Frank Marquard)

03. 05. 12
Rhopalus subrufus
(conf. Bine Schmitz)
Fundort:
Weinberge Belz

Rhopalus subrufus
Rhopalus subrufus
Rhopalus subrufus

15. 19. 14
Rhopalus subrufus
(det. Frank Marquard)
Weibchen)

15. 10. 14
Rhopalus subrufus
(det. Frank Marquard)
Weibchen)

15. 10. 14
Rhopalus subrufus
(det. Frank Marquard)
Weibchen)


 

Die nur knapp einen Zentimeter groß werdende Rhopalus subrufus ist auf den dem Stux vorgelagerten Wiesen im Frühjahr nur vereinzelt zu beobachten.





Stictopleurus abutilon



 

Stictopleurus abutilon Glasflügelwanze
Stictopleurus abutilon Glasflügelwanze
Stictopleurus abutilon Glasflügelwanze

12. 10. 15
Stictopleurus abutilon
(det. Frank Marquard)
Fundort:
Bio-Weinberge Belz,
auf Gründüngung

19. 09. 12
Stictopleurus abutilon
Weibchen
(det. Frank Marquard)

19. 09. 12
Stictopleurus abutilon
Weibchen
(det. Frank Marquard)

Stictopleurus abutilon Glasflügelwanze
Stictopleurus abutilon Glasflügelwanze
Stictopleurus abutilon Glasflügelwanze

24. 04. 09
Stictopleurus abutilon

16. 10. 09
Stictopleurus abutilon

19. 09. 12
Stictopleurus abutilon
Weibchen
(det. Frank Marquard)
Genitalsegment


 

Stictopleurus abutilon, die bis knapp 1 cm lang wird, ähnelt sehr S. punctatonervosus, ist aber eher gelblich gefärbt. Das wichtigste Unterscheidungsmerkmal ist allerdings das "Scutellum" (das Schildchen vorne am Hals zwischen den Flügeln): es ist bei S. abutilon gerundet, bei S. punctatonervosus aber spitz. Die Larven leben an Disteln und anderen krautigen Pflanzen, die erwachsenen Tiere überwintern.





Stictopleurus punctatonervosus



 

Stictopleurus punctatonervosus
Stictopleurus punctatonervosus
Stictopleurus punctatonervosus

21. 02. 07
Stictopleurus punctatonervosus
Fundort: Weinberg Belz, auf Stein

21. 02. 07
Stictopleurus punctatonervosus
Fundort: Weinberg Belz, auf Stein

12. 03. 07
Stictopleurus punctatonervosus

Stictopleurus punctatonervosus
Stictopleurus punctatonervosus
Stictopleurus punctatonervosus

11. 10. 12
Stictopleurus punctatonervosus
(conf. Frank Marquard)

11. 10. 12
Stictopleurus punctatonervosus
(conf. Frank Marquard)

11. 10. 12
Stictopleurus punctatonervosus
(conf. Frank Marquard)


 

Stictopleurus punctatonervosus ist eine eher mediterrane, wärmeliebende Wanzenart von knapp 1 cm Länge, die in Deutschland in entsprechenden Habitaten nicht selten ist. Meist ist die Art an Korbblütern zu finden. Es überwintern die erwachsenen Tiere.





Stictopleurus sp.



 

Stictopleurus
Stictopleurus

13. 04. 07
Stictopleurus sp.
(det. Ringo Dietze)
Auf Natterkopf, mittlere Weinberge

23. 04. 07
Stictopleurus sp.
(conf. Michael Münch)


Familie Wolfsmilchwanzen (Stenocephalidae)



 

Hier wirds jetzt etwas übersichtlicher. Von den Wolfsmilchwanzen (Stenocephalidae) sind weltweit lediglich gut 30 Arten bekannt, davon lediglich 3 in Deutschland. Wie der Name schon andeutet, saugen alle Arten an Wolfsmilchgewächsen (Euphorbia sp.). Alle deutschen Arten bevorzugen Wärmegebiete und überwintern als Imago.





Dicranocephalus agilis



 

Dicranocephalus agilis Wolfsmilchwanze
Dicranocephalus agilis Wolfsmilchwanze
Dicranocephalus agilis Wolfsmilchwanze

03. 05. 09
Dicranocephalus agilis
(conf. Ringo Dietze)

03. 05. 09
Dicranocephalus agilis
(conf. Ringo Dietze)

03. 05. 12
Dicranocephalus agilis
(conf. Frank Marquard)
Fundort:
Weinberge Belz

Dicranocephalus agilis Wolfsmilchwanze
Dicranocephalus agilis Wolfsmilchwanze
Dicranocephalus agilis Wolfsmilchwanze

03. 05. 12
Dicranocephalus agilis
(conf. Frank Marquard)
Fundort:
Weinberge Belz

03. 05. 12
Dicranocephalus agilis
(conf. Frank Marquard)
Fundort:
Weinberge Belz

03. 05. 12
Dicranocephalus agilis
(conf. Frank Marquard)
Fundort:
Weinberge Belz


 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland V (Art der Vorwarnstufe)
Die Wolfsmilchwanze Dicranocephalus agilis, die bis zu 13 mm lang wird, ist allgemein keine häufige Art; das obige Tier ist bislang ein Einzelfund. Die Tiere saugen ausschließlich an Wolfsmilchgewächsen, meist an Zypressenwolfsmilch.





Familie Feuerwanzen (Pyrrhocoridae)



 

Weltweit kommen etwa 300 Feuerwanzen (Pyrrhocoridae) vor, davon aber nur 2 in Deutschland. Die Überwinterung erfolgt als Imago.





Feuerwanze (Pyrrhocoris apterus)



 

Feuerwanze Pyrrhocoris apterus Larve

05. 09. 16
Feuerwanze
(Pyrrhocoris apterus)
Larve
Öko-Weinberge Belz

Feuerwanze Pyrrhocoris apterus
Feuerwanze Pyrrhocoris apterus
Feuerwanze Pyrrhocoris apterus

01. 04. 15
Feuerwanze
(Pyrrhocoris apterus)

01. 04. 15
Feuerwanze
(Pyrrhocoris apterus)

24. 10. 15
Feuerwanze
(Pyrrhocoris apterus)

Feuerwanze Pyrrhocoris apterus
Feuerwanze Pyrrhocoris apterus
Feuerwanze Pyrrhocoris apterus

05. 09. 16
Feuerwanze
(Pyrrhocoris apterus)
Öko-Weinberge Belz,
im Samenstand einer Malve

04. 03. 14
Feuerwanze
(Pyrrhocoris apterus)

04. 03. 14
Feuerwanze
(Pyrrhocoris apterus)


 

Die Feuerwanze Pyrrhocoris apterus, die gut 1 cm groß wird, ist hier wie auch allgemein recht häufig. Es überwintern die erwachsenen Tiere. Hier im Garten oder in den Weinbergen ist sie oft an den Fruchtständen von Malvenarten zu finden, wo die Samen besaugt werden.






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