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Naturraum Stux



Reptilien



 

Nähere Angaben, die den Ort der Aufnahme bzw. eventuelle Begleitumstände beschreiben, entnehmen Sie bitte der Seite "Lebensraum Stux".




Allgemeine Informationen zu Reptilien

Alle Reptilien - ob Schildkröten, Echsen oder Schlangen - zeichnen sich durch bestimmte Merkmale aus: so besteht ihr Körper stets aus Hornschuppen oder Hornplatten, und sie legen - ausschließlich an Land - Eier, die von einer pergamentartigen Hülle umgeben sind. Sie sind immer Lungenatmer (Amphibien atmen mindestens im Larvenstadium über Kiemen) und kennen, ebenfalls im Unterschied zu Amphibien, kein Larvenstadium.
Die Artenzahl der Reptilien in Deutschland ist überschaubar: einschließlich zweier Arten mit Reliktstatus, also isolierten Vorkommen (Kroatische Gebirgseidechse, Lacerta horvathi, im Karvendelgebirge und die Aspisviper, Vipera aspis, lokal in einer Region im südöstlichen Schwarzwald) existieren hier 15 Reptilienarten (von weltweit knapp 10.000). Sechs davon kommen auch am Stux vor, und ich bezweifle, dass da noch etwas hinzukommt (außer einem ortsansässigen Terrarianer büxt die Phyton aus).





Zauneidechse (Lacerta agilis)


 

 
Lacerta agilis ZauneidechseLacerta agilis Zauneidechse


28. 08. 04
Weibchen


16. 07. 04
Männchen





 

Die bis zu 20 cm groß werdende Zauneidechse Lacerta agilis, Deutschlands häufigste Eidechse, besiedelt nicht den Stux selbst, sondern die vorliegenden flachen Biotope, wie Wiesen etc.
Rote-Liste-Einordnung 3 (gefährdet)





Mauereidechse (Podarcis muralis)


 

 
Podarcis muralis Mauereidechse
Podarcis muralis Mauereidechse
Podarcis muralis Mauereidechse


24. 04. 06
Mauereidechse
(Podarcis muralis)
Unmittelbar neben
unserem Grundstück


08. 04. 06
Mauereidechse
(Podarcis muralis)
Beim Verzehren einer Raupe
(wer es genau wissen will:
Noctua pronuba)


24. 04. 06
Mauereidechse
(Podarcis muralis)
In einem Weinberg

 
Podarcis muralis Mauereidechse
Podarcis muralis Mauereidechse
Podarcis muralis Mauereidechse


08. 03. 15
Mauereidechse
(Podarcis muralis)
Weinberge Belz


18. 03. 15
Mauereidechse
(Podarcis muralis)
Mittlere Weinberge


24. 04. 06
Mauereidechse
(Podarcis muralis)

 
Podarcis muralis Mauereidechse
Podarcis muralis Mauereidechse
Podarcis muralis Mauereidechse


04. 04. 07
Mauereidechse
(Podarcis muralis)
Aufgenommen in den Weinbergen


21. 04. 08
Mauereidechse
(Podarcis muralis)


21. 04. 08
Mauereidechse
(Podarcis muralis)

 
Podarcis muralis Mauereidechse
Podarcis muralis Mauereidechse


02. 04. 09
Mauereidechse
(Podarcis muralis)


03. 05. 09
Mauereidechse
(Podarcis muralis)
Weibchen





 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland 2 (stark gefährdet), in RPf 3 (gefährdet). Laut Flora-Fauna-Habitat-Richtlinie der EU (FFH-RL) als streng zu schützende Art in den Anhang IV aufgenommen.
Die Mauereidechse Podarcis muralis erreicht eine Länge von bis zu 22 cm. Obwohl sie als stark gefährdet gilt, ist sie an den Hängen und Weinbergen des Stuxes bei warmem Wetter noch relativ häufig anzutreffen.

Reptil des Jahres 2011


Clip Mauereidechse frisst Spinne


 





Blindschleiche (Anguis fragilis)


 

 
Anguis fragilis Blindschleiche
Anguis fragilis Blindschleiche
Anguis fragilis Blindschleiche


02. 04. 06
Blindschleiche
(Anguis fragilis)


02. 04. 06
Blindschleiche
(Anguis fragilis)


04. 03. 09
Blindschleiche
(Anguis fragilis)

 
Anguis fragilis Blindschleiche
Anguis fragilis Blindschleiche
Anguis fragilis Blindschleiche


15. 04. 06
Blindschleiche
(Anguis fragilis)
ca. 25 cm


15. 04. 06
Blindschleiche
(Anguis fragilis)
Kopf des linken Exemplars


24. 04. 09
Blindschleiche
(Anguis fragilis)
ca. 30 cm

 
Anguis fragilis Blindschleiche
Anguis fragilis Blindschleiche


24. 04. 06
Blindschleiche
(Anguis fragilis)
Jungtier, ca. 15 cm


07. 06. 04
Blindschleiche
(Anguis fragilis)
Gesamtlänge des Exemplars 28 cm

 
Anguis fragilis Blindschleiche


09. 04. 08
ca. 20 cm
Blindschleiche
(Anguis fragilis)





 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland und RPf V (Art der Vorwarnstufe)
Die Blindschleiche Anguis fragilis ist über fast ganz Europa verbreitet. Auch hier am Stux ist sie keineswegs selten, aber durch ihre versteckte Lebensweise und Färbung nicht leicht zu entdecken. Sie erreicht eine Länge von maximal 50 cm und gehört nicht zu den Schlangen, wie man vom Aussehen her vermuten könnte, sondern zu den Eidechsen, da am Skelett noch Ansätze von Füßen zu finden sind. Die Blindschleiche ernährt sich von Insekten sowie - zur Freude aller Hobbygärtner - Nacktschnecken.





Glattnatter (Coronella austriaca)


 

 
Glattnatter Coronella austriaca
Glattnatter Coronella austriaca
Glattnatter Coronella austriaca


04. 09. 14
Glattnatter
(Coronella austriaca)
Nachts am Insektenhotel


12. 10. 16
Glattnatter
(Coronella austriaca)
ca. 80 cm


12. 10. 16
Glattnatter
(Coronella austriaca)
ca. 80 cm

 
Glattnatter Coronella austriaca
Glattnatter Coronella austriaca
Glattnatter Coronella austriaca


29. 08. 08
Glattnatter
(Coronella austriaca)


02. 09. 08
Glattnatter
(Coronella austriaca)


04. 09. 08
Glattnatter
(Coronella austriaca)

 
Glattnatter Coronella austriaca
Glattnatter Coronella austriaca
Glattnatter Coronella austriaca


30. 03. 10
Glattnatter
(Coronella austriaca)
ca. 30 cm


30. 03. 10
Glattnatter
(Coronella austriaca)
ca. 30 cm


30. 03. 10
Glattnatter
(Coronella austriaca)
ca. 30 cm

 
Glattnatter Coronella austriaca
Glattnatter Coronella austriaca
Glattnatter Coronella austriaca


01. 11. 06
Glattnatter
(Coronella austriaca)


03. 05. 09
Glattnatter
(Coronella austriaca)


03. 05. 09
Glattnatter
(Coronella austriaca)

 
Glattnatter Coronella austriaca
Glattnatter Coronella austriaca
Glattnatter Coronella austriaca


11. 04. 11
Glattnatter
(Coronella austriaca)
Gut 60 cm


17. 04. 10
Glattnatter
(Coronella austriaca)
Knapp 80 cm


17. 04. 10
Glattnatter
(Coronella austriaca)
Kopf des linken
Exemplars





 

Rote-Liste-Einordnung in Deutschland 2 (stark gefährdet), in RPf 3 (gefährdet), in NRW nicht geführt. Laut Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie (FFH-Richtlinie) der EU als „streng zu schützende Art von gemeinschaftlichem Interesse“ in Anhang IV aufgenommen. Nach § 44 des Bundesnaturschutzgesetzes (BNatSchG) gilt die Glattnatter als „streng geschützt“, das heißt, es dürfen weder Individuen getötet noch ihre Fortpflanzungs- oder Ruhestätten zerstört werden.

Zwar kann die Glattnatter oder Schlingnatter Coronella austriaca bis zu 80 cm lang werden, doch sind Exemplare von mehr als einem halben Meter die Ausnahme. Sie ernährt sich sowohl von kleinen Säugetieren als auch von anderen Reptilien. Hier am Stux ist sie bei schönem Wetter vereinzelt anzutreffen, am häufigsten aber scheint sie in unserem Garten zu sein.
Die Glattnatter ist das Reptil des Jahres 2013.





Ringelnatter (Natrix natrix natrix)

Barrenringelnatter (Natrix natrix helvetica)


 

 
Barrenringelnatter Natrix helvetica
Barrenringelnatter Natrix helvetica
Barrenringelnatter Natrix helvetica


06. 05. 08
Barrenringelnatter
(Natrix natrix helvetica)
ca. 1 m


06. 05. 08
Barrenringelnatter
(Natrix natrix helvetica)
ca. 1 m


06. 05. 08
Barrenringelnatter
(Natrix natrix helvetica)
ca. 1 m

 
Barrenringelnatter Natrix helvetica
Barrenringelnatter Natrix helvetica
Barrenringelnatter Natrix helvetica


12. 05. 05
Barrenringelnatter
(Natrix natrix helvetica)
ca. 1 m


15. 04. 09
Barrenringelnatter
(Natrix natrix helvetica)


15. 04. 09
Barrenringelnatter
(Natrix natrix helvetica)

 
Ringelnatter Natrix natrixRingelnatter Natrix natrix


04. 05. 04
Barrenringelnatter


15. 05. 04
Ringelnatter

 
Ringelnatter Natrix natrixRingelnatter Natrix natrix


17. 05. 04
Barrenringelnatter


17. 05. 04
Ringelnatter

 
Ringelnatter Natrix natrixRingelnatter Natrix natrix


17. 05. 04
Barrenringelnatter (links)
Ringelnatter (rechts)


17. 05. 04
Barrenringelnatter

 
Ringelnatter Natrix natrixRingelnatter Natrix natrix


18. 10. 04
Barrenringelnatter, Häutung
Länge 120 cm


18. 10. 04
Barrenringelnatter, Häutung
Länge 120 cm


 

Rote-Liste-Einordnung Ringelnatter in Deutschland 3 (gefährdet), in RPf 2 (stark gefährdet), in NRW nicht geführt. Die Barrenringelnatter wird in den Listen gar nicht geführt.
Bei den beiden Ringelnatterarten handelt es sich um geographische Varianten. Als grober Trennstrich gilt der Rhein: die Barrenringelnatter kommt westlich, die Ringelnatter östlich davon vor. Aber in vielen Gegenden, so auch in Unkel, gibt es überschneidungen der beiden Varianten. Während die Ringelnatter kleine, unregelmäßige Flecken hat, sind die Flecken der Barrenringelnatter senkrecht über mehrere Schuppen verteilt und formen so ein "Barren" - Muster. Beide Ringelnattern können Längen von bis zu 2 m erreichen, doch sind solche Ausmaße bei der "normalen" Ringelnatter selten.
Ringelnattern sind häufig, manchmal zu mehreren, in unseren Teichen zu beobachten. Einjährige Exemplare ernähren sich von Kaulquappen, während größere Jagd auf Molche machen.
Rote-Liste-Einordnung 3 (gefährdet)
Erste Sichtung in 2004: 23. 04.


Video Ringelnatter frisst Molch


 






Besucher seit dem 25. 03. 2009



 

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