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Naturraum Stux



Die Flora des Stux 2



Nähere Angaben, die den Ort der Aufnahme bzw. eventuelle Begleitumstände beschreiben,
entnehmen Sie bitte der Seite "Lebensraum Stux".



Familie Doldengewächse (Apiaceae)



Knolliger Kälberkropf (Chaerophyllum bulbosum)



 

Kälberkropf Chaerophyllum bulbosum
Kälberkropf Chaerophyllum bulbosum
Kälberkropf Chaerophyllum bulbosum

19. 06. 16
Knolliger Kälberkropf
(Chaerophyllum bulbosum)
(conf. Dr. Thomas Götz)
Wiese vor Weinberg

19. 06. 16
Knolliger Kälberkropf
(Chaerophyllum bulbosum)
(conf. Dr. Thomas Götz)
Wiese vor Weinberg

19. 06. 16
Knolliger Kälberkropf
(Chaerophyllum bulbosum)
(conf. Dr. Thomas Götz)
Wiese vor Weinberg

Kälberkropf Chaerophyllum bulbosum
Kälberkropf Chaerophyllum bulbosum
Kälberkropf Chaerophyllum bulbosum

21. 06. 16
Knolliger Kälberkropf
(Chaerophyllum bulbosum)
(conf. Dr. Thomas Götz)
Wiese vor Weinberg

21. 06. 16
Knolliger Kälberkropf
(Chaerophyllum bulbosum)
(conf. Dr. Thomas Götz)
Wiese vor Weinberg

21. 06. 16
Knolliger Kälberkropf
(Chaerophyllum bulbosum)
(conf. Dr. Thomas Götz)
Wiese vor Weinberg


 

Der Knollige Kälberkropf Chaerophyllum bulbosum wird max. 2 Meter hoch. Die Pflanze ist 2-jährig. Allgemein ist er in Deutschland nicht selten und wächst bevorzugt auf eher nährstoffreichen und leicht feuchten Böden, hier am Stux findet man ihn am ehesten auf beschatteten, vorgelagerten Wiesen. Der Knollige Kälberkropf wurde früher wegen seiner Knolle angebaut, die sehr wohlschmeckend sein soll.





Wiesen-Bärenklau (Heracleum sphondyleum)



 

Wiesen-Bärenklau Heracleum sphondyleum
Wiesen-Bärenklau Heracleum sphondyleum
Wiesen-Bärenklau Heracleum sphondyleum

26. 10. 11
Heracleum sphondyleum
Standort:
Wiese vor Stux

26. 10. 11
Heracleum sphondyleum
Standort:
Wiese vor Stux

26. 10. 11
Heracleum sphondyleum
Standort:
Wiese vor Stux


 

Der Wiesen-Bärenklau Heracleum sphondyleum kann gut 1 Meter hoch werden und ist ein allgemein häufiger Bewohner eher feuchter Wiesen. Hier ist er, wie der Pastinak, auf den Wiesen vor dem Stux zu finden. Die Doldenblüten, die von Juni - September blühen, sind ein Magnet für viele Insekten aller Gattungen. Die Raupe des hier fliegenden, relativ seltenen Wicklers Pammene aurana lebt in den Samen der Pflanze.





Pastinak (Pastinaca sativa)



 

Pastinak, Pastinake, Pastinaca sativa
Pastinak, Pastinake, Pastinaca sativa

23. 10. 11
Pastinaca sativa
Standort: Wiese vor Stux

23. 10. 11
Pastinaca sativa
Standort: Wiese vor Stux


 

Der Pastinak oder die Pastinake ist ein wertvolles Wurzelgemüse, das schon im Römischen Reich angebaut wurde und auch in Deutschland vor etwa 200 – 300 Jahren weit verbreitet war, aber heutzutage fast völlig in Vergessenheit geraten ist (ich habe mal Wein draus gemacht – ist aber nur was für Feinde). Auf den Wiesen vor dem Stux ist die gut 1 Meter hohe Pflanze regelmäßig dort zu finden, wo der Boden etwas feuchter ist; leider fällt sie oft der Mähmaschine zum Opfer. Blütezeit ist von Juni – September; die gelben Blüten locken Unmengen Insekten an, besonders Fliegen (darunter viele Schwebfliegen), Bienen, Wespen und Bockkäfer. An den Blättern und in den Blütenständen findet man oft die Raupe des Schwalbenschwanzes (Papilio machaon).

Die Pastinake ist das "Gemüse des Jahres" (was es nicht alles gibt) des Jahres 2012.





Familie Storchschnabelgewächse (Geraniaceae)



Pyrenäen-Storchschnabel (Geranium pyrenaicum)



 

Pyrenäen-Storchschnabel Geranium pyrenaicum
Pyrenäen-Storchschnabel Geranium pyrenaicum
Pyrenäen-Storchschnabel Geranium pyrenaicum

06. 11. 15
Pyrenäen-Storchschnabel
(Geranium pyrenaicum)
(conf. Robert Flogaus-Faust)

06. 11. 15
Pyrenäen-Storchschnabel
(Geranium pyrenaicum)
(conf. Robert Flogaus-Faust)

06. 11. 15
Pyrenäen-Storchschnabel
(Geranium pyrenaicum)
(conf. Robert Flogaus-Faust)

Pyrenäen-Storchschnabel Geranium pyrenaicum
Pyrenäen-Storchschnabel Geranium pyrenaicum
Pyrenäen-Storchschnabel Geranium pyrenaicum

06. 11. 15
Pyrenäen-Storchschnabel
(Geranium pyrenaicum)
(conf. Robert Flogaus-Faust)

06. 11. 15
Pyrenäen-Storchschnabel
(Geranium pyrenaicum)
(conf. Robert Flogaus-Faust)

06. 11. 15
Pyrenäen-Storchschnabel
(Geranium pyrenaicum)
(conf. Robert Flogaus-Faust)


 

Der Pyrenäen-Storchschnabel (Geranium pyrenaicum) stammt, wie der Name schon andeutet, ursprünglich aus den Gebirgen des nördlichen Mittelmeergebietes; nach Deutschland kam er wohl als Zierpflanze im 18. Jahrhundert. Die zwei- bis mehrjährige Pflanze, die nirgendwo häufig ist, besiedelt vor allem leicht feuchten Lehmboden, wird gut einen halben Meter hoch und blüht von Mai - Oktober. Von dem ähnlichen Weichen Storchschnabel (Geranium molle) unterscheidet er sich u. a. durch die Länge der Kelchblätter: während diese beim Weichen Storchschnabel nur wenig kürzer als die Blütenblätter sind, sind sie beim Pyrenäen-Storchschnabel deutlich kürzer.
Hier am Stux ist die Art vereinzelt in den Weinbaulagen bzw. den vorgelagerten Wiesen zu finden.





Familie Spindelbaumgewächse (Celastraceae)



Spindelstrauch (Euonymus europaeus)



 

Spindelbaum Euonymus europaeus
Spindelbaum Euonymus europaeus
Spindelbaum Euonymus europaeus

16. 05. 12
Spindelbaum
(Euonymus europaeus)

16. 05. 12
Spindelbaum
(Euonymus europaeus)

16. 05. 12
Spindelbaum
(Euonymus europaeus)

Spindelbaum Euonymus europaeus
Spindelbaum Euonymus europaeus
Spindelbaum Euonymus europaeus

03. 11. 12
Spindelbaum
(Euonymus europaeus)

03. 11. 12
Spindelbaum
(Euonymus europaeus)

03. 11. 12
Spindelbaum
(Euonymus europaeus)


 

Der Spindelstrauch Euonymus europaeus, auch Pfaffenhütchen genannt, ist ein sommergrüner, bis zu 5 Meter hoch werdender Strauch bzw. kleiner Baum, der hier nicht selten zu finden ist. Alle Pflanzenteile des Spindelstrauches sind giftig.
Am Spindelstrauch leben unter anderem die Raupen des Spanners Ligdia adustata sowie die der Pfaffenhütchen-Gespinstmotte (Yponomeuta cagnagella).
Der deutsche Name "Spindelbaum" kommt daher, daß das Holz früher zur Herstellung von Spindeln benutzt wurde; "Pfaffenhütchen" bezieht sich auf die Form der Früchte, denn sie ähneln einem Hut, der früher von Pfaffen (katholischen Geistlichen), getragen wurde.





Familie Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae)



Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias)



 

zypressen-wolfsmilch euphorbia cyparissias
zypressen-wolfsmilch euphorbia cyparissias
zypressen-wolfsmilch euphorbia cyparissias

20. 04. 12
Zypressen-Wolfsmilch
(Euphorbia cyparissias)
Standort:
Auf dem Stux

20. 04. 12
Zypressen-Wolfsmilch
(Euphorbia cyparissias)
Standort:
Auf dem Stux

20. 04. 12
Zypressen-Wolfsmilch
(Euphorbia cyparissias)
Standort:
Auf dem Stux

zypressen-wolfsmilch euphorbia cyparissias
zypressen-wolfsmilch euphorbia cyparissias
zypressen-wolfsmilch euphorbia cyparissias

20. 04. 12
Zypressen-Wolfsmilch
(Euphorbia cyparissias)
Standort:
Auf dem Stux

20. 04. 12
Zypressen-Wolfsmilch
(Euphorbia cyparissias)
Standort:
Auf dem Stux

15. 04. 17
Zypressen-Wolfsmilch
(Euphorbia cyparissias)


 

Der Zypressen-Wolfsmilch (Euphorbia cyparissias) kann bis zu einem halben Meter hoch werden, bleibt hier jedoch meist kleiner. Er besiedelt hier meist die Weinberge oder die angrenzenden Bereiche, eine größere Population von mehreren Quadratmetern ist aber auch auf der Stuxwiese zu finden. Die Blüten, die viel Nektar enthalten und daher auf viele Insekten - häufig sogar Ameisen - anziehend wirken, erscheinen von Mai bis August.
Für die Raupen des hier fliegenden Spanner Minoa muricata ist der Zypressen-Wolfsmilch die alleinige Nahrungsquelle; weiterhin ist sie als Wirtspflanze wichtig für die seltene Wolfsmilchwanze Dicranocephalus agilis.





Süßer Wolfsmilch (Euphorbia dulcis)



 

Süßer Wolfsmilch Euphorbia dulcis
Süßer Wolfsmilch Euphorbia dulcis
Süßer Wolfsmilch Euphorbia dulcis

04. 04. 11
Euphorbia dulcis

04. 04. 11
Euphorbia dulcis

04. 04. 11
Euphorbia dulcis


 

Der Süße Wolfsmilch Euphorbia dulcis ist ein seltenes Wolfsmilchgewächs feuchter Standorte, das bis zu 0,5 Meter hoch wird. Hier am Stux konnte ich es bislang nur an einer einzigen Stelle nachweisen.





Familie Johanniskrautgewächse (Hypericacea)



Tüpfel-Johanniskraut (Hypericum perforatum)



 

Tüpfel-Johanniskraut Hypericum perforatum
Tüpfel-Johanniskraut Hypericum perforatum
Tüpfel-Johanniskraut Hypericum perforatum

23. 10. 11
Hypericum perforatum
Standort:
Wiese vor Stux

23. 10. 11
Hypericum perforatum
Standort:
Wiese vor Stux

23. 10. 11
Hypericum perforatum
Standort:
Wiese vor Stux


 

Das Tüpfel-Johanniskraut Hypericum perforatum, auch Echtes Johanniskraut genannt, ist eine ausdauernde krautige Pflanze von gut 0,5 Metern Höhe, die hier fast überall in trocken-warmen recht häufig zu finden ist; hier ist sie sowohl auf dem Stux als auch auf den Wiesen davor zu finden. Von anderen, ähnlichen Arten kann man es durch das Blatt unterscheiden: bei dieser Art wirkt es bei „Durchsicht“ löchrig, wie perforiert. Die Blütezeit ist von Juli – August.

Von den hier fliegenden Schmetterlingen leben Eulithis mellinata, Aplocera plagiata und Chloantha hyperici ausschließlich an Johanniskraut, Actinotia polyodon zusätzlich an Tragant (den ich hier jedoch noch nicht gefunden habe).





Familie Kreuzblütler (Brassicaceae)




Familie Kreuzblütler (Brassicaceae)



Berg-Steinkraut (Alyssum montanum)



 

Berg-Steinkraut Alyssum montanum
Berg-Steinkraut Alyssum montanum
Berg-Steinkraut Alyssum montanum

19. 04. 16
Berg-Steinkraut
(Alyssum montanum)
Felswand Mitte

08. 04. 16
Berg-Steinkraut
(Alyssum montanum)

08. 04. 16
Berg-Steinkraut
(Alyssum montanum)

Berg-Steinkraut Alyssum montanum
Berg-Steinkraut Alyssum montanum

08. 04. 16
Berg-Steinkraut
(Alyssum montanum)

08. 04. 16
Berg-Steinkraut
(Alyssum montanum)
Felswand Mitte


 

Das Berg-Steinkraut (Alyssum montanum) ist eine ziemlich seltene Staude trockener, warmer Kalkböden. Hier am Stux besiedelt es vereinzelt Felsspalten in voll besonnter Lage. Während die Pflanze normalerweise kaum auffällig ist, zeichnen sich von März bis April die gelben Flecken ihrer Blütenstände vom Felsen ab.





Familie Nelkengewächse (Caryophyllaceae)



Weiße Lichtnelke (Silene alba)



 

Weiße Lichtnelke Silene alba
Weiße Lichtnelke Silene alba
Weiße Lichtnelke Silene alba

26. 10. 11
Silene alba
Standort:
Wiese vos Stux

26. 10. 11
Silene alba
Standort:
Wiese vos Stux

26. 10. 11
Silene alba
Standort:
Wiese vos Stux


 

Die Weiße Lichtnelke Silene alba ist auf den Wiesen vor dem Stux vereinzelt zu finden; häufig wächst sie dagegen am Bahndamm. Die Pflanze wird gut 0,5 m hoch und blüht von Juni – September; einzelne blühende Exemplare sind auch noch im Oktober zu finden. Die Bestäubung erfolgt meist durch Schmetterlinge, meist Nachtfalter; oft kann man das Taubenschwänzchen, Macroglossum stellatarum, wie es wie ein Kolibri vor der Blüte schwebt und Nektar saugt.

Von den hier fliegenden Schmetterlingsarten leben die Eule Hadena bicruris sowie die Spannerarten Perizoma flavofasciata und Eupithecia venosata ausschließlich in den Blüten und Samenkapseln der verschiedenen Lichtnelken-Arten.





Nickendes Leimkraut (Silene nutans)



 

Nickendes Leimkraut Silene nutans
Nickendes Leimkraut Silene nutans
Nickendes Leimkraut Silene nutans

26. 04. 11
Silene nutans
Standort:
Auf dem Stux

26. 04. 11
Silene nutans
Standort:
Auf dem Stux

26. 04. 11
Silene nutans
Standort:
Auf dem Stux


 

Das Nickende Leimkraut Silene nutans wächst hier am südwestlichen Rand des Stux, sowohl im Wald unter Eichen als auch direkt am Felsen, auf extrem heißen und trockenen Stellen. Es wird hier max. 30 – 40 cm hoch, bleibt aber meist kleiner. Die Blütezeit ist von Mai – August.

Zur Bestäubung bzw. Bedeutung als Raupennahrungspflanze siehe Weiße Lichtnelke (Silene alba).





Familie Knöterichgewächse (Polygonaceae)



Stumpfblättriger Ampfer (Rumex obtusifolius)



 

Stumpfblättriger Ampfer Rumex obtusifolius
Stumpfblättriger Ampfer Rumex obtusifolius
Stumpfblättriger Ampfer Rumex obtusifolius

23. 10. 11
Rumex obtusifolius
Standort:
Wiese vor Stux

23. 10. 11
Rumex obtusifolius
Standort:
Wiese vor Stux

23. 10. 11
Rumex obtusifolius
Standort:
Wiese vor Stux


 

Der Stumpfblättrige Ampfer erreicht eine Höhe von ca.40 – 50 cm (mit Blütenstand gut 1 Meter). Die allgemein häufige Art ist auch hier auf den Wiesen vor dem Stux nicht selten. Vom Weidevieh wird die Pflanze wegen des hohen Oxalsäuregehaltes gemieden. Er ist hier die Nahrung der Larven vieler Käferarten, auch viele Wanzen, besonders aus der Familie der Randwanzen, sind auf ihn angewiesen. Ich selbst habe die Raupen von Acronicta rumicis damit großgezogen.





Familie Rötegewächse (Rubiaceae)



Wiesen-Labkraut (Galium mollugo)



 

Wiesen-Labkraut Galium mollugo
Wiesen-Labkraut Galium mollugo
Wiesen-Labkraut Galium mollugo

19. 06. 16
Wiesen-Labkraut
(Galium mollugo)

18. 06. 16
Wiesen-Labkraut
(Galium mollugo)

18. 06. 16
Wiesen-Labkraut
(Galium mollugo)


 

Das allgemein häufige Wiesen-Labkraut Galium mollugo kann, wenn es eine Stütze hat, bis knapp 1 Meter hoch werden, meist liegt es aber dichter am Boden an. Hier ist sie an den unterschiedlichsten Standorten zu finden: in den vorgelagerten Wiesen ebenso wie in den Weinbergen oder auf dem blanken, voll besonnten Felsen, mit nur wenigen Zentimetern Humusschicht darunter. Die Pflanze blüht von Mai - August. Sie wird von den gleichen Tieren genutzt wie auch das Echte Labkraut (siehe dort).





Echtes Labkraut (Galium verum)



 

Echtes Labkraut Galium verum
Echtes Labkraut Galium verum
Echtes Labkraut Galium verum

30. 06. 16
Echtes Labkraut
(Galium verum)

30. 06. 16
Echtes Labkraut
(Galium verum)

30. 06. 16
Echtes Labkraut
(Galium verum)

Echtes Labkraut Galium verum

30. 06. 16
Echtes Labkraut
(Galium verum)


 

Galium verum, das Echte Labkraut, ist hier am Stux nur selten zu finden; am Ehesten noch auf der Stuxwiese. Die für kalkhaltige Halbtrocken- und Trockenrasen typische Pflanze wird meist um die 0,5 Meter hoch, selten wird sie höher. Die gelben, nach Honig duftenden Blüten erscheinen von Mai - September, die Blütezeit ist also relativ lang. Viele Arten von Schmetterlingsraupen leben auch oder ausschließlich an Labkräutern; stellvertretend genannt seien die hier fliegenden Schwärmer Kleiner Weinschwärmer (Deilephila porcellus) und Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum), aber auch Käferlarven wie die des hier ebenfalls vorkommenden Tatzenkäfers (Timarcha tenebricosa).





Familie Moschuskrautgewächse (Adoxaceae)



Zwergholunder (Sambucus ebulus)



 

Zwergholunder Sambucus ebulus
Zwergholunder Sambucus ebulus
Zwergholunder Sambucus ebulus

23. 10. 11
Sambucus ebulus
Standort:
Bahndamm

23. 10. 11
Sambucus ebulus
Standort:
Bahndamm

23. 10. 11
Sambucus ebulus
Standort:
Bahndamm


 

Der Zwergholunder Sambucus ebulus ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, die hier etwa 2 Meter Höhe erreicht. Sie ist allgemein nicht häufig (in einigen Bundesländern steht sie auf der Roten Liste) und findet sich hier auch nur an einer Stelle ganz am Rande des Beobachtungsgebietes, am Bahndamm. Die weißen Blüten, die von Juni – Juli erscheinen, duften intensiv und ziehen viele Insekten, besonders Fliegen Käfer und Wanzen, an.





Familie Braunwurzgewächse, Rachenblütler (Scrophulariaceae)



Schwarze Königskerze (Verbascum nigrum)



 

Schwarze Königskerze Verbascum nigrum

23. 10. 11
Verbascum nigrum
Standort:
eigener Garten


 

Die Schwarze Königskerze Verbascum nigrum ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die bis zu 1,5 Meter hoch werden soll, hier aber nicht über 1 Meter hinauskommt. Im Beobachtungsgebiet ist sie nur selten, als vereinzelte Pflanzen, zu finden; erst in Richtung Rhein wird sie deutlich häufiger. Die Schwarze Königskerze blüht von Juni – August; zur Bestäubung siehe Kleinblütige Königskerze Verbascum thapsus.





Kleinblütige Königskerze (Verbascum thapsus)



 

Kleinblütige Königskerze Verbascum thapsus

23. 10. 11
Verbascum thapsus
Standort:eigener Garten


 

Die Kleinblütige Königskerze Verbascum thapsus ist eine zweijährige krautige Pflanze, die eine imposante Höhe von 2 Metern erreichen kann; hier ist sie hauptsächlich auf der Stuxwiese zu finden, daneben noch an Bahn- und Strassendämmen; auch im Garten hat sie sich ausgesäht. Die Blütezeit erstreckt sich von Juli – September.

Die Blüten, die wenig Nektar, aber viel Pollen haben, werden von verschiedenen Fliegen, Käfern, Hummeln und Bienen bestäubt. Von den hier vorkommenden Insektenarten leben die Raupen des Braunen Mönchs Shargacucullia verbasci sowie der Rüsselkäfer Cionus olens ausschließlich an Verbascum thapsus.





Familie Raublattgewächse oder Borretschgewächse (Boraginaceae)



Natternkopf (Echium vulgare)



 

Natternkopf Echium vulgare
Natternkopf Echium vulgare
Natternkopf Echium vulgare

07. 05. 12
Natternkopf
(Echium vulgare)

10. 05. 12
Natternkopf
(Echium vulgare)
Standort:
Weinberg Belz

10. 05. 12
Natternkopf
(Echium vulgare)
Standort:
Weinberg Belz

Natternkopf Echium vulgare
Natternkopf Echium vulgare
Natternkopf Echium vulgare

10. 05. 12
Natternkopf
(Echium vulgare)
Standort:
Weinberg Belz

10. 05. 12
Natternkopf
(Echium vulgare)
Standort:
Weinberg Belz

10. 05. 12
Natternkopf
(Echium vulgare)
Standort:
Weinberg Belz


 

Der Gewöhnliche Natternkopf, Echium vulgare, ist eine normalerweise zwei-, manchmal mehrjährige krautige Pflanze, die bis zu 1 Meter hoch werden kann. Er ist eine typische Pflanze trockener, vegetationsarmer Bereiche. Hier ist er vor allem in den Weinbergen zu finden, die zur Blütezeit (Mai - Oktober) blau erstrahlen - vorausgesetzt, er fällt nicht vorher der Sense zum Opfer, ws leider meist der Fall ist; eine Ausnahme bilden da die ökologisch bewirtschafteten Weinberge der Familie Belz.
Die Blüten des Natternkopfes sind eine hervorragende Bienenweide und ein Magnet für eine Vielzahl von Insekten wie Hummeln, Wildbienen, Schmetterlinge (u. a. das Taubenschwänzchen, der "deutsche Kolibri") ... Außerdem ist der Natternkopf hier die Wirtspflanze der mediterranen Wanzenart Aellopus atratus, die in Deutschland nur an wenigen trocken-warmen Orten zu finden ist.





Echter Beinwell (Symphytum officinale)



 

beinwell symphytum officinale

23. 04. 17
Echter Beinwell
(Symphytum officinale)


 

Der Echte Beinwell Symphytum officinale kann max. einen Meter hoch werden, bleibt aber meist kleiner. Er blüht von Mai - Oktober und wächst bevorzugt an feuchteren Stellen, daher ist er hier vor dem Stux nur selten anzutreffen; überraschenderweise ist er in einem neuangelegten Weinberg recht häufig, kommt aber auch an feuchteren Stellen in unserem Garten vor. Die Blüten werden meist durch Hummeln bestäubt.





Familie Wegerichgewächse (Plantaginaceae)



Gamander-Ehrenpreis (Veronica chamaedrys)



 

Gamander-Ehrenpreis Veronica chamaedrys
Gamander-Ehrenpreis Veronica chamaedrys
Gamander-Ehrenpreis Veronica chamaedrys

09. 05. 12
Gamander-Ehrenpreis
(Veronica chamaedrys)
(det. Einar Andrae)

09. 05. 12
Gamander-Ehrenpreis
(Veronica chamaedrys)
(det. Einar Andrae)

09. 05. 12
Gamander-Ehrenpreis
(Veronica chamaedrys)
(det. Einar Andrae)


 

Der Gamander-Ehrenpreis Veronica chamaedrys ist eine niedrige, meist nur etwa 10 cm hoch werdende Pflanze, die hier besonders an feuchteren Stellen wächst, aber auch in einem Teil der Weinberge Rasen bildet. Die in fast ganz Europa vorkommende Pflanze blüht von April - Juli und wird besonders von Fliegen und Bienen bestäubt.





Familie Lippenblütler (Lamiaceae)



Wald-Bergminze (Calamintha sylvatica)



 

Wald-Bergminze Calamintha sylvatica
Wald-Bergminze Calamintha sylvatica

06. 10. 10
Calamintha sylvatica
(det. Harry ...
Standort:
eigener Garten

06. 10. 10
Calamintha sylvatica
(det. Harry ...
Standort:
eigener Garten


 

Die Wald-Bergminze Calamintha sylvatica ist eine mehrjährige krautige Pflanze, die hier besonders auf der Stuxwiese zu finden ist, meist in Waldrandnähe. Allgemein ist sie wärme-, trockenheits- und kalkliebend sowie nicht gerade häufig. Sie wird 30 - 40 cm hoch und blüht von Juli - Oktober. Bestäubt wird sie von Bienen und Hummeln.





Gundermann (Glechoma hederacea)



 

Gundermann Glechoma hederacea
Gundermann Glechoma hederacea
Gundermann Glechoma hederacea

19. 04. 10
Glechoma hederacea
Standort:
Weinberge Belz

19. 04. 10
Glechoma hederacea
Standort:
Weinberge Belz

19. 04. 10
Glechoma hederacea
Standort:
Weinberge Belz


 

Der Gundermann Glechoma hederacea ist hier, besonders in den biologisch bewirtschafteten Weinbergen, sehr häufig und stellenweise über –zig Quadratmeter bodenbedeckend. Die Pflanze wird nur etwa 10 cm hoch. Durch ihre Anzahl sowie frühe und langanhaltende Blütezeit (März – Juni) ist sie eine wichtige Nahrungspflanze für ihre Hauptbestäuber, Bienen (darunter viele Wildbienen) und Hummeln.





Oregano (Origanum vulgare)



 

Oregano Dost Origano Wilder Majoran Oreganum vulgare
Oregano Dost Origano Wilder Majoran Oreganum vulgare
Oregano Dost Origano Wilder Majoran Oreganum vulgare

05. 08. 12
Oregano
(Origanum vulgare)

05. 08. 12
Oregano
(Origanum vulgare)

05. 08. 12
Oregano
(Origanum vulgare)

Oregano Dost Origano Wilder Majoran Oreganum vulgare
Oregano Dost Origano Wilder Majoran Oreganum vulgare
Oregano Dost Origano Wilder Majoran Oreganum vulgare

05. 08. 12
Oregano
(Origanum vulgare)

05. 08. 12
Oregano
(Origanum vulgare)

05. 08. 12
Oregano
(Origanum vulgare)


 

Oregano (Origanum vulgare), auch Origano, Dost oder Wilder Majoran genannt, ist eine gut 0,5 Meter hoch werdende Staude, die hier auf der Stuxwiese und in aufgelassenen Weinbergen häufig vorkommt; die Staude bevorzugt kalkhaltigen und warmen Boden. Die Pflanze ist auch als "Pizzagewürz" bekannt, da keine italienische Pizza ohne Oregano auskommt. Die Bestäubung der im Hochsommer blühenden Pflanze wird von einer Vielzahl von Insekten ausgeführt, darunter fast alle hier fliegenden Tagfalter, viele Nachtfalter, Bienen, Hummeln und viele mehr. Die Blatter sind eine Nahrungspflanze für viele Raupen von Tag- und Nachtfaltern; zur Zeit (Sept. 2012) züchte ich Scopula nigropunctata damit.
Die Aufnahmen entstanden in unserem Garten.





Aufrechter Ziest (Stachys recta)



 

Aufrechter Ziest Stachys recta
Aufrechter Ziest Stachys recta
Aufrechter Ziest Stachys recta

15. 05. 08
Stachys recta
Standort:
Felsspalte am Stux

15. 05. 08
Stachys recta
Standort:
Felsspalte am Stux

15. 05. 08
Stachys recta
Standort:
Felsspalte am Stux


 

Der Aufrechte Ziest Stachys recta ist eine nicht allzu häufige, wärme- und kalkliebende mehrjährige krautige Pflanze, die hier bis zu 0,5 Meter hoch wird. Bevorzugt findet man ihn hier an trocken-warmen bis trockensten Stellen, etwa in den Weinbergen im Bereich der Felsen, auf aufgelassenen Weinbergen oder in süd- bis südwestlich exponierten Felsspalten. Die Pflanzen die von Juni – Oktober blüht, wird von Bienen und Hummeln bestäubt.





Salbei-Gamander (Teucrium scorodonia)



 

Salbei-Gamander Teucrium scorodonia
Salbei-Gamander Teucrium scorodonia
Salbei-Gamander Teucrium scorodonia

23. 10. 11
Teucrium scorodonia
Standort:
Wiese neben
westl. Weinbergen

23. 10. 11
Teucrium scorodonia
Standort:
Wiese neben
westl. Weinbergen

23. 10. 11
Teucrium scorodonia
Standort:
Wiese neben
westl. Weinbergen

Salbei-Gamander Teucrium scorodonia
Salbei-Gamander Teucrium scorodonia
Salbei-Gamander Teucrium scorodonia

05. 08. 12
Teucrium scorodonia

05. 08. 12
Teucrium scorodonia

05. 08. 12
Teucrium scorodonia


 

Der Salbei-Gamander Teucrium scorodonia, auch Waldgamander genannt, ist eine mehrjährige krautige Pflanze von etwa 0,5 Metern Höhe. Er bevorzugt eher etwas saurere Böden und zeigt hier offenbar Silikatablagerungen an. Stellenweise ist die Pflanze hier, meist im unmittelbaren Bereich der Felsen, recht häufig. Die Blüten, die von Mai – Juli erscheinen, sind eine beliebte Bienen- und Hummelweide.






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