Home
Haustiere
Lebensraum Stux
Vögel
Amphibien
Reptilien
Schmetterlinge Info
Tagfalter allgemein
Spinner 1
Schwärmer
Bären
Zahnspinner
Eulen 1
Spanner 1
Falternächte
Micros 1
Micros: Wickler 1
Micros: Zünsler 1
Köcherfliegen
Käfer 1
Hummeln und Bienen
Hornissen
Wespen 1
Libellen
Schwebfliegen 1
Fliegen sonst. 1
Heuschrecken
Wanzen 1
Zikaden
Spinnen 1
Landschnecken
Felsenspringer
Der Garten
Orchideen im Garten
Flora des Stux 1
Flora des Stux 2
Flora des Stux 3
Moose 1
Flechten
Pilze
Fossilien
Die Brücke von Unkel
Impressum
Links
Gästebuch

Naturraum Stux



Die Flora des Stux 1



Auf den folgenden Seiten möchte ich die wild vorkommende Flora um und auf dem Stux beschreiben (soweit dies nicht bereits auf den „Garten“-Seiten geschehen ist) sowie gegebenenfalls ihre Bedeutung für die hier vorkommenden Insektenarten. Für nähere Informationen zum Biotop sowie zur geographischen Eingrenzung des grob 1 x 0,5 km großen Gebietes siehe die Seite „Lebensraum Stux“.





Familie Streifenfarngewächse (Aspleniaceae)



Hirschzunge (Asplenium scolopendrium)



 


Hirschzunge Asplenium scolopendrium

Hirschzunge Asplenium scolopendrium

Hirschzunge Asplenium scolopendrium


13. 02. 14
Hirschzunge
(Asplenium scolopendrium)


13. 02. 14
Hirschzunge
(Asplenium scolopendrium)


13. 02. 14
Hirschzunge
(Asplenium scolopendrium)


 

Rote-Liste-Einordnung in NRW 3 (gefährdet)
Die Hirschzunge (Asplenium scolopendrium) ist ein eher seltener Farn feucht-warmer Wälder. In Deutschland ist er besonders im Südwesten (südl. NRW, RPf und Baden-Württemberg) sowie im Alpenvorland verbreitet. Er ist immergrün und hat als einzige europäische Farnart "ganze", also nicht gefiederte, Blätter.





Asplenium trichomanes



 


Asplenium trichomanes Braunstieliger Streifenfarn

Asplenium trichomanes Braunstieliger Streifenfarn

Asplenium trichomanes Braunstieliger Streifenfarn


13. 02. 14
Asplenium trichomanes
Fundort:
Hähnerbachtal


30. 03. 10
Asplenium trichomanes
(conf. Jule)
Fundort:
Hähnerbachtal


30. 03. 10
Asplenium trichomanes
(conf. Jule)
Fundort:
Hähnerbachtal


 

Asplenium trichomanes, der Braunstielige Streifenfarn, erreicht eine Höhe von maximal 20 cm und ist durch die braunschwarzen Stiele bestimmbar. Die allgemein nicht seltene Art ist hier bevorzugt in Gesteinsspalten im Hähnerbachtal zu finden, kommt aber auch an trockeneren Standorten vor.





Familie Tüpfelfarngewächse (Polypodiaceae)



Polypodium vulgare



 


Polypodium vulgare Tüpfelfarn Engelsüss

Polypodium vulgare Tüpfelfarn Engelsüss


04. 04. 11
Polypodium vulgare
Fundort:
Auf dem Stux


04. 04. 11
Polypodium vulgare
Fundort:
Auf dem Stux
Polypodium vulgare
Fundort:
Auf dem Stux


 

Der Tüpfelfarn oder Engelsüß Polypodium vulgare ist vom Foto her nicht von den verwandten Arten P. interjectum und P. australe zu unterscheiden. Die bis 20 cm langen Blätter sprossen einzeln aus einem im Boden oder auf mit Moos bedeckten Bäumen wachsenden Wurzelstock (Rhizom“). Letzteres macht ihn zu einem der wenigen Epiphyten, also einer Pflanze, die nicht parasitär auf anderen Pflanzen wächst, in Deutschland. Er ist hier an trockenen Stellen auf dem Stux unter Eichen vereinzelt zu finden.





Familie Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)



Waldrebe (Clematis vitalba)



 


Clematis vitalba Waldrebe

Clematis vitalba Waldrebe

Clematis vitalba Waldrebe


Nov. 2011
Waldrebe
(Clematis vitalba)


Nov. 2011
Waldrebe
(Clematis vitalba)


Nov. 2011
Waldrebe
(Clematis vitalba)


 

Clematis vitalba, die Gemeine oder Gewöhnliche Waldrebe, ist in gewisser Weise das einheimische Gegenstück zu den Lianen tropischer Regenwälder. Ihre Ranken können über 10 Meter lang werden und eine Dicke von über 10 cm erreichen; sie winden sich an allem hoch, was erreichbar ist: Zäune, Buschwerk oder auch Bäume. Blütezeit ist Juni – Juli. Die Bestäubung erfolgt meist durch Zweiflügler und Käfer. Die Pflanze ist hier überall recht häufig und wächst selbst in Trockenstandorten wie aufgelassenen Weinbergen, wo sie manchmal bodendeckend ist.

Für die hier fliegenden Nachtfalter Hemistola chrysoprasaria, Horisme vitalbata, Horisme radicaria, Horisme tersata, Melanthia procellata und Eupithecia haworthiata ist die Waldrebe die alleinige Nahrungspflanze.





Familie Berberitzengewächse, Sauerdorngewächse (Berberidaceae)



 

Berberitze (Berbera vulgaris)



 


Berberitze Berbera vulgaris

Berberitze Berbera vulgaris

Berberitze Berbera vulgaris


26. 04. 11
Berbera vulgaris
Standort:
Rand der Stuxwiese


26. 04. 11
Berbera vulgaris
Standort:
Rand der Stuxwiese


26. 04. 11
Berbera vulgaris
Standort:
Rand der Stuxwiese


Berberitze, Berbera vulgaris

Berberitze, Berbera vulgaris

Berberitze, Berbera vulgaris


29. 10. 11
Berbera vulgaris
Standort:
Felsspalte


29. 10. 11
Berbera vulgaris
Standort:
eigener Garten


29. 10. 11
Berbera vulgaris
Standort:
eigener Garten


 

Die Berberitze Berbera vulgaris ist ein bis zu etwa 3 m hoher Strauch. Die Blütezeit ist von Mai – Juni, im Herbst reifen die roten Beeren. Er wächst hier bevorzugt am Rand der Sonnenwiese auf dem Stux, ist aber auch in Felsspalten an Standorten, wo die Sonne erst ab Mittag schein, an den steilen Hängen zu finden. Die essbaren roten Beeren sind sehr Vitamin-C-haltig und Bestandteil vieler persischer Reisgerichte.





Familie Dickblattgewächse (Crassulaceae)



Große Fetthenne (Sedum maximum)



 


Große Fetthenne Sedum maximum

Große Fetthenne Sedum maximum

Große Fetthenne Sedum maximum


03. 09. 10
Sedum maximum
Standort:
Mittlere Weinberge


03. 09. 10
Sedum maximum
Standort:
Mittlere Weinberge


03. 09. 10
Sedum maximum
Standort:
Mittlere Weinberge


Große Fetthenne Sedum maximum

Große Fetthenne Sedum maximum


03. 09. 10
Sedum maximum
Standort:
Mittlere Weinberge


03. 09. 10
Sedum maximum
Standort:
Mittlere Weinberge


 

Sedum maximum, die Grosse Fetthenne, ist hier in aufgelassenen, karg bewachsenen Weinbergen und zum Teil auch in Mauerspalten recht häufig anzutreffen. Hier kann sie eine Größe von 30 cm und mehr erreichen. Im Juli und August blühen die gelb-weißen Blüten in großen, duftenden Dolden, die meist Unmengen von Bienen verschiedener Arten anziehen.





Familie Rosengewächse (Rosaceae)



Vogelkirsche (Prunus avium)



 


Vogelkirsche Prunus avium


09. 04. 16
Vogelkirsche
(Prunus avium)
Stux Mitte,
ehemaliger Weinberg


 

Die Vogelkirsche Prunus avium, auch Wildkirsche genannt (sowie eine Unzahl regionaler Namen) ist hier am Stux recht häufig anzutreffen. Maximal kann der Baum bis 25 Meter hoch werden. Während er hier im Wald durchaus mit den Rotbuchen und Eichen konkurrieren kann, wächst er in den ehemaligen Weinbergen und auf Fels (in Wasseradernähe?) als Strauch, je nach Untergrund zwischen max. 2 und etwa 5 Metern. Die Vogelkirsche konkurriert hier mit den Schlehen jedes Jahr darum, wer zuerst blühen darf (März / April). Die Beeren sind essbar.

Während Raupen vieler Schmetterlingsarten sich vom Laub der Vogelkirsche ernähren, lebt die Larve des sehr seltenen Kirschprachtkäfers in abgestorbenem Holz.





Schlehe (Prunus spinosa)



 


Prunus spinosa Schlehe Schwarzdorn

Prunus spinosa Schlehe Schwarzdorn

Prunus spinosa Schlehe Schwarzdorn


08. 04. 16
Prunus spinosa
Standort:
Hinter Öko-Weinberge Belz


29. 03. 12
Prunus spinosa
Standort:
Rand der Stuxwiese


29. 03. 12
Prunus spinosa
Standort:
Rand der Stuxwiese


Prunus spinosa Schlehe Schwarzdorn

Prunus spinosa Schlehe Schwarzdorn

Prunus spinosa Schlehe Schwarzdorn


29. 03. 12
Prunus spinosa
Standort:
Rand der Stuxwiese


29. 03. 12
Prunus spinosa
Standort:
Rand der Stuxwiese


29. 03. 12
Prunus spinosa
Standort:
Rand der Stuxwiese


Prunus spinosa Schlehe Schwarzdorn

Prunus spinosa Schlehe Schwarzdorn

Prunus spinosa Schlehe Schwarzdorn


29. 03. 12
Prunus spinosa
Standort:
Rand der Stuxwiese


19. 10. 11
Prunus spinosa
Standort:
Rand der Stuxwiese


19. 10. 11
Prunus spinosa
Standort:
Rand der Stuxwiese


 

Prunus spinosa, die Schlehe, auch Schleh- oder Schwarzdorn, ist ein nur wenige Meter hoher Busch oder Baum, der hier an Waldrändern oder in Weinbergen, auch in Felsspalten, häufig zu finden ist; an Extremstandorten (heiß und trocken) wächst die Art oft nur in einer verkrüppelten Zwergform. Mit einer Blütezeit, die in günstigen Jahren schon Ende Februar beginnen kann, gehört die Schlehe zu den frühesten Blütenpflanzen des Jahres und eine der ersten Nahrungsquellen für viele überwinternde Insekten, u. a. Bienen und Schmetterlinge. Die schwarzen Steinfrüchte sind durch ihren hohen Tanningehalt äußerst bitter und werden erst nach dem ersten Frost genießbar. Das wissen offenbar auch die Vögel: spätestens 2 Tage nach dem ersten Frost sind praktisch keine Beeren mehr zu finden.

Für viele Schmetterlingsraupen ist die Schlehe eine wichtige Nahrungspflanze und hier, zusammen mit Weissdorn, eine der wichtigsten; ausschließlich an Schlehe leben die Raupen der folgenden hier fliegenden Arten an ihr: Aleucis distinctata und Rhinoprora chloerata. Auch Vögel bauen in dem dichten, dornigen Geäst gerne ihre Nester.





Hunds-Rose (Rosa canina)



 


Hundsrose Rosa canina

Hundsrose Rosa canina

Hundsrose Rosa canina


23. 10. 11
Rosa canina
Standort:
Wiese vor Stux


23. 10. 11
Rosa canina
Standort:
Wiese vor Stux


23. 10. 11
Rosa canina
Standort:
Wiese vor Stux


 

Die Hunds-Rose Rosa canina, auch Hecken- oder Wilde Rose genannt, ist ein wenige Meter (bis 3) hoher und stark bedornter Strauch, der hier fast überall recht häufig anzutreffen ist. Blütezeit ist der Mai; als Hauptbestäuber fungieren Hautflügler. Im Herbst erscheinen die roten Früchte, die sog. Hagebutten, die wegen ihres hohen Vitamin-C-Gehalts früher (und z. T. auch noch heute) Verwendung in der Küche fanden.

Neben Vögeln, die gerne in den dornenreichen Büschen ihre Nester bauen, da sie dort vor Raubtieren leidlich geschützt sind, ist die Hunds-Rose auch für viele Schmetterlingsraupen als Nahrungspflanze von Bedeutung: die Raupen von u. a. Anticlea derivata, A. badiata und Cidaria fulvata, die alle hier fliegen, ernähren sich ausschließlich von Rosenblättern.





Elsbeere (Sorbus torminalis)



 


Elsbeere Sorbus torminalis

Elsbeere Sorbus torminalis

Elsbeere Sorbus torminalis


26. 04. 11
Sorbus torminalis


26. 04. 11
Sorbus torminalis


26. 04. 11
Sorbus torminalis


 

Sorbus torminalis, die Elsbeere, ist in Deutschland weitgehend auf Wärmegebiete beschränkt und auch dort nirgends häufig. Der Baum des Jahres 2011 erreicht eine Höhe von bis zu 15 Metern und blüht von Mai – Juni; die Bestäubung übernehmen meist Hautflügler wie Bienen etc., aber auch Käfer. Hier auf dem Stux wächst die Elsbeere nur in einem schmalen, etwa 20 x 50 Meter breitem Streifen unmittelbar an der heißen und trockenen südwestlichen Kante.





Familie Schmetterlingsblütengewächse, Hülsenfrüchtler (Fabaceae)



Behaarter Ginster (Genista pilosa)



 


Behaarter Ginster Genista pilosa

Behaarter Ginster Genista pilosa

Behaarter Ginster Genista pilosa


10. 04. 11
Genista pilosa


10. 04. 11
Genista pilosa


10. 04. 11
Genista pilosa


 

Der Behaarte Ginster Genista pilosa, auch Haar-Ginster genannt, wird nur etwa 30 cm hoch und wächst hier fast ausnahmslos in Felsspalten. Sowohl hier als auch allgemein ist er eine eher seltene Art. Da er kalkmeidend sein soll, dürfte es sich an den Stellen, an denen er wächst, um devonische Silikatablagerungen handeln. Die Blüten, die von Mai – Juni erscheinen, werden von Wildbienen, Bienen und Hummeln bestäubt. In den Sträuchern befinden sich meist große Mengen von Springspinnen der Gattung Heliophanus.





Besenginster (Cytisus scoparius)



 


Besenginster Cytisus scoparius

Besenginster Cytisus scoparius

Besenginster Cytisus scoparius


07. 05. 12
Besenginster
Cytisus scoparius


07. 05. 12
Besenginster
Cytisus scoparius


07. 05. 12
Besenginster
Cytisus scoparius


 

Der Besenginster, Cytisus scoparius, ist ein bis zu 3 Meter hoch werdender Stauch. Hier wächst er in vegetationsarmen Arealen sowie in Felsspalten; zum Teil auch auf Wiesen. Die gelben Blüten, die im Mai erscheinen, werden hauptsächlich von Hummeln besucht.
Die Raupen einer Vielzahl hier vorkommender Schmetterlinge lebt teilweise oder ausschließlich an Besenginster, u. a. Isturgia limbaria, der Ginsterspanner, sowie der recht seltene Spanner Pseudoterpna pruinata. Der seltene Mikro Mirificarma interrupte, der hier überraschend oft zu finden ist, lebt ausschließlich an ihm, ebenso wie die seltene Bodenwanze Megalonotus dilatatus, die die Samen besaugt. Auch etliche Käferarten sind auf Besenginster als Nahrungsquelle angewiesen.





Bunte Kronwicke (Securigera varia)



 


Bunte Kronwicke Securigera Coronilla varia

Bunte Kronwicke Securigera Coronilla varia

Bunte Kronwicke Securigera Coronilla varia


15. 04. 13
Bunte Kronwicke
(Securigera varia)


22. 06. 16
Bunte Kronwicke
(Securigera varia)
Bio-Weinberge Belz


22. 06. 16
Bunte Kronwicke
(Securigera varia)
Bio-Weinberge Belz


Bunte Kronwicke Securigera Coronilla varia

Bunte Kronwicke Securigera Coronilla varia


22. 06. 16
Bunte Kronwicke
(Securigera varia)
Bio-Weinberge Belz


22. 06. 16
Bunte Kronwicke
(Securigera varia)
Bio-Weinberge Belz


 

Die Bunte Kronwicke (Securigera varia, früher Coronilla varia)) ist hier am Stux vereinzelt zu finden, besonders häufig ist sie in einem Teil der Weinberge des Biowinzers Belz. Die mehrjährige Pflanze hat niederliegende Stengel, die aber bis knapp 1 Meter aufsteigen oder ranken können. Blütezeit ist von Mai bis in den Oktober hinein; die Blüten werden meist durch Hautflügler bestäubt.
Die Bunte Kronwicke ist eine wichtige Nahrungspflanze für viele Schmetterlingsraupen sowie die einzige Nahrungspflanze für die Raupen der hier fliegenden Kleinschmetterlinge Coleophora coronillae (sehr selten!) und Grapholita coronillana.





Familie Nachtkerzengewächse (Onagraceae)



Gemeine Nachtkerze (Oenothera biennis)



 


Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis

Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis

Gemeine Nachtkerze Oenothera biennis


23. 10. 11
Oenothera biennis
Standort:
Wiese vor Stux


23. 10. 11
Oenothera biennis
Standort:
Wiese vor Stux


23. 10. 11
Oenothera biennis
Standort:
Wiese vor Stux


 

Die Gemeine Nachtkerze, Oenothera biennis, ist eine 2-jährige Pflanze, die bis zu 1 m groß wird. Im ersten Jahr bildet sich die Blattrosette, im 2. die Blüte. Auf den Wiesen vor dem Stux, auch im eigenen Garten, ist die Nachtkerze vereinzelt zu finden. Die Blütezeit ist von Juni – September, die Bestäubung erfolgt in erster Linie durch Nachtfalter, besonders Schwärmer.





Familie Leingewächse (Linaceae)



Echtes Leinkraut (Linaria vulgaris)



 


Echtes Leinkraut Linaria vulgaris

Echtes Leinkraut Linaria vulgaris

Echtes Leinkraut Linaria vulgaris


17. 10. 11
Linaria vulgaris
Standort:
Wiese vor Stux


17. 10. 11
Linaria vulgaris
Standort:
Wiese vor Stux


17. 10. 11
Linaria vulgaris
Standort:
Wiese vor Stux


 

Das Echte Leinkraut Linaria vulgaris, auch Gewöhnliches Leinkraut genannt, ist eine gut 0,5 Meter hohe krautige, mehrjährige Pflanze. Auf den Wiesen vor dem Stux ist das Leinkraut häufig zu finden, teilweise in größerer Anzahl. Die Blütezeit ist langandauernd von Juni – Oktober. Die Bestäubung erfolgt meist durch Bienen und Hummeln, aber auch – nach eigener Beobachtung – oft auch durch Schmetterlinge aus der Familie der Eulenfalter (Noctuidae).

Von den hier fliegenden Schmetterlingsarten leben die Raupen von Calophasia lunula und Eupithecia linariata ausschließlich am Echten Leinkraut, E. linariata in den Blüten.





Familie Hartriegelgewächse (Cornaceae)



Roter Hartriegel (Cornus sanguinea)



 


Roter Hartriegel Cornus sanguinea

Roter Hartriegel Cornus sanguinea

Roter Hartriegel Cornus sanguinea


19. 10. 11
Cornus sanguinea
(det. myos)
Standort:
Auf dem Stux


19. 10. 11
Cornus sanguinea
(det. myos)
Standort:
Auf dem Stux


19. 10. 11
Cornus sanguinea
(det. myos)
Standort:
Auf dem Stux


 

Der Rote Hartriegel Cornus sanguinea ist ein bis 5 m hoher Strauch, der hier besonders an Waldrändern zu finden ist. Blütezeit ist von Mai – Juni. Als Bestäuber fungieren offenbar alle möglichen Insekten; so konnte ich auf den Blüten Fliegen, Bienen, Hummeln, Käfer (häufig Bockkäfer) und Schmetterlinge (besonders Bläulinge) beobachten.





Familie Efeugewächse (Araliaceae)



Efeu (Hedera helix)



 


Efeu Hedera helix

Efeu Hedera helix

Efeu Hedera helix


26. 10. 11
Hedera helix


26. 10. 11
Hedera helix


26. 10. 11
Hedera helix


 

Efeu Hedera helix ist eine bis zu 20 m lange, immergrüne Kletterpflanzen, die sowohl Mauern als auch Bäume hoch“kriechen“ als auch bodenbedeckend wachsen kann. Im Vergleich zu früher (um die 80-er Jahre) haben sich die Bestände hier stark vermehrt; wo die Pflanze genug Licht bekommt (etwa an Waldrändern) ist fast jeder Baum bis in die Krone bewachsen, teilweise auch regelrecht zugewachsen. Die Blütezeit liegt im Herbst von September – November; als Bestäuber dienen fast alle Insekten, die zu dieser Zeit noch fliegen.






Besucher seit dem 25. 03. 2009



Top